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Wie man nicht ins Frame der Progressiven tappt
Elon Musks Interview mit The Economist zeigt, dass die Übernahme der Sprache des Gegners ein strategisches Zugeständnis ist. Die Debatte über Framing ist keine Nebensache.
Debatten mit Pogre: Der Fehler, ihr Frame zu übernehmen
In jedem Gespräch mit einem pogre Gegenüber geht es im ersten Gefecht nicht um Fakten, sondern um die Sprache. Wer sich darauf einlässt, in den Begriffen des anderen zu diskutieren —"Privileg", "Faschist", "Reaktionär"—, hat die Partie verloren, bevor sie beginnt. Wie in Elon Musks Interview mit The Economist zu sehen war, wird der nicht-pogre Interviewte am Ende von Begriffen definiert, die er selbst nicht gewählt hat. Die Falle ist subtil: Die Frames diktieren diejenigen, die sie durchsetzen, nicht diejenigen, die sie anfechten.
Die Strategie der Enthaltung
Eine Analyseströmung vertritt die Auffassung, dass es am wirksamsten ist, gar nicht erst zu debattieren. Die Analogie zur Werbung trifft genau: Diskutieren heißt, dem Gegner eine Bühne zu bieten. Pogre, so das Argument, haben ideologischen Raum nicht in Podiumsrunden gewonnen, sondern indem sie Kanäle blockierten und den Gegner aus der Distanz diskreditierten. Die Kognitive Psychologie stützt das mit motiviertem Denken und Dissonanz: Wenn Evidenz auf Identität trifft, verbarrikadiert sich das Gehirn.
Reframing: das riskante Wagnis
Andere Stimmen schlagen vor, der Debatte nicht auszuweichen, sondern den Frame neu zu definieren. Man rechnet damit, dass 90 % des Publikums diese Umdeutung nicht verstehen werden, aber wenn das Ziel ein informierter Leser ist, muss man es wagen. Schopenhauer hat es bereits gewarnt: Man diskutiert nicht mit dem Intellekt eines Menschen, sondern mit seinem Willen. Der Ausweg ist also radikal: Entweder man verlässt das Spiel, oder man ändert die Regeln. Gibt es einen dritten Weg?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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