Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Warum manche Männer in Spanien kein Interesse an Migrantinnen zeigen
Das Desinteresse an lateinamerikanischen und afrikanischen Frauen verbirgt Angst vor dem Gesetz, Kulturkonflikte und Stereotype, keine simple hormonelle Frage.
Anziehung auf Migrantinnen: Testosteron oder Vorurteil?
Sinkt der Testosteronspiegel, wenn eine lateinamerikanische oder afrikanische Frau den Raum betritt? Die Frage klingt absurd, und dennoch ist sie Teil der öffentlichen Diskussion in Spanien. Manche Männer führen ihr Desinteresse auf eine angebliche hormonelle Schwäche zurück; andere, prosaischer, erklären es mit der Angst vor dem Gesetz oder einem schlecht verdauten Kulturkonflikt.
Das hormonelle Argument als Ausrede
Die Argumentation ist so einfach wie verdächtig: "Ich spüre keine Anziehung, also habe ich wenig Testosteron". Aber bei genauerem Hinsehen zeigen sich andere Ebenen. Manche Gesprächspartner geben zu, dass lateinamerikanische oder afrikanische Frauen objektiv attraktiv sind, dass ihnen aber "das Testosteron auf null fällt" – aus Gründen, die nichts mit Biologie zu tun haben: Angst vor rechtlichen Problemen (mit ausdrücklichen Verweisen auf das spanische Gewaltschutzgesetz), negative persönliche Erfahrungen oder ein Stereotyp von "Problemen x1000".
Der kulturelle Faktor und das Schönheitsideal
Auch die Ästhetik spielt mit. Gegenüber dem mediterranen Ideal der schlanken Frau wirken die Kurven vieler Migrantinnen manchen als "zu viel". Manche vergleichen die Situation mit dem Fahren eines Opel Corsa und dem Träumen von einem Seat León: Wer an Bescheidenes gewöhnt ist, weiß mit einem "Luxus" nichts anzufangen, den er außerhalb seiner Reichweite wahrnimmt. Die Schlussfolgerung ist keine hormonelle, sondern eine der sozialen Wahrnehmung. Am Ende wird nicht die Attraktivität in Frage gestellt, sondern die eigene Fähigkeit, sie ohne Vorurteile zu schätzen.
Vielleicht ist das Problem nicht das Testosteron, sondern der Spiegel: Wenn über diese Frauen gesprochen wird, zeichnet das Gespräch ein besseres Bild des Sprechers als von ihnen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).
Ministerin Ana Redondo kündigt im Kongress eine multidisziplinäre Einheit mit Genderperspektive für die Ceuta-Krise an, während die Anwohner Sicherheit fordern.
Eine Analyse des spanischen Gesetzes gegen geschlechtsspezifische Gewalt: notwendig oder verfassungswidrig? Daten, internationale Vergleiche und die Debatte über eine Abschaffung.
Der Retiro-Park in Madrid ist wegen Wind erneut geschlossen worden und entfacht die Debatte zwischen Vorsorge und dem Recht auf einen Spaziergang. Übertriebene Vorsicht?
In Castilla-La Mancha ist ein es-Alert mit Tipps zur Sonnenfinsternis eingegangen. Kritiker vergleichen die Maßnahme mit der DANA-Flutkatastrophe 2024.
Ezechiel 28, 1-10: Der Fürst von Tyrus, reich geworden durch Handel, ist die Lesung des Dienstags. Barmherzigkeitsrosenkranz um 15 Uhr, Messe um 20 Uhr, Rosenkranz um 22 Uhr.