Warum 2040 so fern klingt und doch vor der Tür steht

2040 ist nur vierzehn Jahre entfernt, und wer heute 44 ist, wird dann 58 sein. Die Kalenderarithmetik verunsichert: Der berufliche Countdown läuft bereits.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Warum 2040 so fern klingt und doch vor der Tür steht
Das Jahr 2040 ist keine Zukunft mehr: Der Countdown, den niemand berechnet

2040 ist keine Science-Fiction. Es ist ein konkretes Datum, vierzehn Jahre entfernt von einem ausklingenden 2026, und die Arithmetik, die damit einhergeht, verunsichert mehr, als es scheint. Wer heute 44 Jahre alt ist, wird 58. Wer 55 ist, kommt auf 69. Und wer die Rechnung eher mit Humor als mit dem Wunsch nach Gewissheit angestellt hat, wird 105. Das ist keine Nostalgie: Es geht darum zu messen, wie viel noch vor einem liegt und wie viel bereits verbraucht ist.

Wie alt wirst du 2040 sein?

Die Frage funktioniert wie ein Spiegel. Das Jahr 2000 erschien aus der Jugend heraus unendlich fern; heute liegt mehr als zwei Jahrzehnte Vergangenheit dahinter. Derselbe Sprung gilt für 2040: Die Distanz, die damals generationenweit schien, durchmisst heute ein einziger Arbeitskalender. Eine simple Subtraktion genügt, und die ferne Zukunft wird zum Termin im Kalender.

Vom fliegenden Auto zum E-Scooter

Auch das technologische Versprechen ist schlecht gealtert. Man erwartete fliegende Autos, und gekommen ist der E-Scooter. Die einen lesen das als Rückschritt, die anderen als schlichten Wandel der Erwartungen. In beiden Versionen sieht die Zukunft deutlich weniger aus wie das Cover eines Achtziger-Magazins.

Der berufliche Countdown: 79 Arbeitstage, dann Feierabend

Greifbar wird der Kalender vor allem bei der Arbeit. Es waren noch 79 Arbeitstage bis zum Jahresende, in einer Rechnung, die bereits Urlaub und freie Tage einrechnete. Ein anderer Fall beschrieb die Weihnachtspause mit exakten Daten: Letzter Arbeitstag am 27. November, zurück an den Schreibtisch erst am 11. Januar 2027. Und 2040 liegt der Vorruhestand als Horizont.

Die Aufschlüsselung der Tage und Daten, die jeder einzelne Fall verwendet, ist feiner, als die Überschrift vermuten lässt: Manche rechnen offenen Urlaub ab, andere zählen freie Tage hinzu, wieder andere legen die Rückkehr auf Januar 2027 fest. Die Summe ändert sich erheblich, je nachdem, wie man zählt.

Mit diesen Zahlen ist die vernünftige Prognose, dass fast alle 2040 erreichen – mit mehr Jahren, weniger Lust, den Kalender zu diskutieren, und demselben Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Angesichts des Tempos, mit dem sich alles verändert, sollte man die Vorhersage allerdings offen lassen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).

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