Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Vox streicht Missbrauchsopfern in Spanien den Vorrang bei Sozialwohnungen
Vox hat den Vorrang von Frauen im VioGén-System beim Zugang zu Sozialwohnungen abgeschafft. Betrug oder Bestrafung der Opfer – die neue kommunale Front.
Vox streicht VioGén-Opfern den Vorrang bei Sozialwohnungen
Die Szene wiederholt sich in mehr als einer spanischen Kommunalverwaltung: Eine Frau zeigt ihren Partner an, wird in das VioGén-System eingetragen und rückt mit diesem Nachweis an die Spitze der Warteliste für eine Sozialwohnung. Manchmal, so heißt es aus dem Umfeld der Sozialdienste, wohnt der Angezeigte am Ende in derselben Wohnung – als Teil der Familieneinheit. Auf diesen Verdacht hat Vox seine jüngste Entscheidung gestützt: die Abschaffung des Vorrangs, den weibliche Opfer von Geschlechtergewalt bisher gegenüber Männern beim Zugang zu geförderten Wohnungen hatten.
Die Maßnahme ist nicht gering zu schätzen. Das VioGén-System funktionierte als Abkürzung: Eine einzige Eintragung genügte, um im Punktesystem Plätze gutzumachen. Für Befürworter der Änderung ist der Vorrang zu einem perversen Anreiz geworden. Eine Strömung vertritt die Auffassung, Sozialwohnungen sollten für unter 30-Jährige mit Ausbildung und Beitragszeiten reserviert sein, nicht für Profile, die die Anzeige als Schlüssel benutzen. Der Betrugsverdacht – vorgetäuschte Anzeigen, ganze Familien in der Wohnung – nährt diese Erzählung.
Das Wie zählt
Die Kritik kommt von der anderen Seite. Niemand bestreitet die Sache an sich: Es ist vernünftig, Menschen, die Misshandlung erlitten haben, Zuflucht zu gewähren. Das Problem liegt im Verfahren. Die Einschätzung einer Sozialarbeiterin genügt, um den Opferstatus zu erhalten – ganz ohne Richter. Die wirtschaftliche Verhältnisse der Antragstellerin werden nicht geprüft, und andere Fälle echter Dringlichkeit gehen leer aus. Mit einer WhatsApp-Nachricht dazwischen öffnet das System der Ausnutzung Tür und Tor.
Vox hat seine Wette abgeschlossen. Für sich verbucht es den Überdruss der Bürger gegenüber dem Betrug; gegen sich das Risiko, dass echte Opfer die Zeche zahlen. Die verstörende Erkenntnis: Zur Debatte steht nicht, ob misshandelten Frauen geholfen wird, sondern wer entscheidet, dass jemand Opfer ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (30 Antworten).
Debatte auf Burbuja darüber, ob Spaniens Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt ausländischen Frauen den Aufenthalt über Gutachten der Sozialdienste erleichtert.
Vox lässt VIOGEN aus dem andalusischen Pakt und priorisiert Einwanderung statt geschlechtsspezifischer Gewalt. Der finanzpolitische und politische Kurswechsel ist bereits sichtbar.
In Spanien führen das Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Scheidungsverfahren bei Männern zu schweren wirtschaftlichen Krisen. Eine Analyse der Zahlen und gesellschaftlichen Auswirkungen.
Der Partner der PSOE-Sprecherin Montse Mínguez verwaltet in Spanien rund 30 Mietwohnungen und gilt rechtlich als Großvermieter – während die Partei per Gesetz genau dagegen vorgeht.
Greenspan, Chef der US-Notenbank Fed von 1987 bis 2006, wird für seine Niedrigzinspolitik als wirtschaftlicher Antichrist geschmäht und zugleich als Staatsmann gefeiert. Die…
Abelardo gewinnt die Wahl in Kolumbien und begräbt Petros Wirtschaftsmodell. Die Märkte reagieren mit Kursgewinnen, doch Schulden und Sozialausgaben bleiben die eigentliche Herausforderung.