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Vox streicht 1.000-Euro-Zahlung für Migranten in Aragonien
Vox hat in Aragonien (Spanien) eine 1.000-Euro-Hilfe für Migranten mit einjährigem gemeldeten Wohnsitz abgeschafft. Die Maßnahme stößt auf Zustimmung und Vorwürfe der Diskriminierung.
Vox schafft die 1.000-Euro-"Paguita" für ein Jahr gemeldete Migranten in Aragonien ab
Die Partei von Santiago Abascal hat es geschafft, in Aragonien die finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro abzuschaffen, die Migranten mit einjährigem gemeldeten Wohnsitz in der Region erhielten. Die Nachricht, die zunächst von El Mundo gemeldet wurde, hat eine Welle von Reaktionen ausgelöst. Während einige die Maßnahme als Schritt gegen den "Anziehungseffekt" begrüßen, bezeichnen andere sie als rassistisch und diskriminierend.
Die Initiative ist Teil der Strategie von Vox, Sozialleistungen für Migranten in den Regionen zu kürzen, in denen die Partei vertreten ist. In Aragonien werden Arbeitsschutzinspektoren laut Gewerkschaftsquellen einen Kongress abhalten, was einige zu der Prognose veranlasst hat, dass die Arbeitskonflikte zunehmen werden. Die Debatte geht jedoch über das Wirtschaftliche hinaus: Die Sprache einiger Kreise, die Migranten als "Parasiten" bezeichnen, zeigt, wie scharf die politische Konfrontation ist.
Manche Kritiker halten die Maßnahme sogar für zu hart gemessen an den Standards der europäischen Rechten, etwa der Partei von Marine Le Pen. Der Vergleich ist nicht trivial: Die französische Partei hat so explizite Maßnahmen vermieden, um ihre Mitte-Wählerschaft nicht zu verlieren.
Die Maßnahme ist bereits in Kraft, aber ihre tatsächliche Wirkung bleibt abzuwarten. Im Moment, so die Skeptiker, hält das Papier alles aus.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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