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Vox lässt Nothilfe für NGOs in Ceuta-Migrationsfrage streichen
Vox ordnet an, dass seine Vizepräsidenten in vier spanischen Regionen Zuschüsse an NGOs streichen, und gerät mit der PP wegen Cáritas und der Haushalte 2025 in Konflikt.
Vox blockiert NGO-Zuschüsse: vier spanische Regionen prüfen Vereinbarungen
Diesen Freitag hat die Führung von Vox ihren Vizepräsidenten in Andalusien, Aragón, Kastilien-León und Extremadura befohlen, alle bestehenden Vereinbarungen mit NGOs zu überprüfen, damit öffentliches Geld nicht an Organisationen fließt, die aus Sicht der Partei die „Migrationsinvasion" von Ceuta begünstigen. Die Maßnahme, die in einer Erklärung angekündigt wurde, zielt darauf ab, Zuschüsse an Einrichtungen auszusetzen, die mit dieser „Invasion" zusammenarbeiten oder sie finanzieren.
Der Konflikt mit der PP entbrennt bei den Haushaltsverhandlungen
Die Anweisung bleibt nicht auf dem Papier. In Burgos hat die PP der Forderung von Vox nachgegeben, die Zuschüsse an NGOs, die Migranten aufnehmen, zu streichen, wie die Sprecherin der Regionalregierung einräumte – als Bedingung für die Unterstützung der Haushalte 2025. Der Pakt hat seinen Preis.
Und die erste offene Front ist Cáritas. Berichten zufolge hat Vox die katholische Organisation ins Visier genommen, was den ersten Konflikt mit der PP in Extremadura ausgelöst hat. Es gibt Nuancen: José María Llanos, Vox-Sprecher in Les Corts, erklärt, er sei nicht dafür, Cáritas die Zuschüsse zu streichen, „wenn sie sich dem widmet, wozu sie da ist". Die Debatte ist also eröffnet.
Nur Symbolik?
Die tatsächliche wirtschaftliche Tragweite ist fraglich. Manche vergleichen es mit der Zahlung von 17 Euro in Aragón: viel Ankündigung, wenig Wirkung. Doch das politische Signal ist klar: Die Kontrolle über öffentliche Migrationsgelder ist kein Tabu mehr, und die Kosten werden die Organisationen vor Ort tragen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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