Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Vox kündigt Europa Viva 25 in Madrid an
Vox veranstaltet am 13. und 14. September die Konferenz Europa Viva 25 im Palacio de Vistalegre unter dem Motto 'Comienza la Reconquista'. Tickets sind bereits erhältlich.
Europa Viva 25: Vox kehrt mit «Comienza la Reconquista» nach Vistalegre zurück
Am 13. und 14. September wird das Palacio de Vistalegre in Madrid die Europa Viva 25 beherbergen, eine Konferenz, die Vox gemeinsam mit Patriots EU organisiert und von der Partei bereits als «das erwartetste politische Ereignis des Jahres» beworben wird. Das gewählte Motto «Comienza la Reconquista» (Beginn der Rückeroberung) erscheint auf den Plakaten, die über die regionalen Konten der Partei verbreitet wurden, vom nationalen Konto bis hin zu den Ortsverbänden von Carabanchel oder Villena. Die Eintrittskarten sind bereits im Verkauf, und die offizielle Anweisung lautet: «MAXIMALE VERBREITUNG».
Die Ankündigung erfolgte gestaffelt. Zuerst das Datum, dann der Ort, danach das Motto und schließlich der Ticketverkauf. Eine Kommunikations-Choreografie, die darauf abzielt, den ausverkauften Saal der vorherigen Ausgabe zu wiederholen und die die Partei selbst in einem Satz zusammenfasst: «Wir werden Vistalegre wieder mit Hoffnung und Patriotismus füllen».
Was ist Europa Viva 25 und wer steckt dahinter?
Europa Viva 25 ist die jährliche Konferenz, die Vox zusammen mit Patriots EU abhält, einer Struktur aus europäischen Parteien, denen sich die spanische Formation anschließt. Die Veranstaltung wird als ein kontinentales Treffen präsentiert, nicht als eine häusliche Kundgebung. Daher stammt der Name und daher kommt das Rahmenwerk: «FÜR EIN NEUES UND ANSTÄNDIGES EUROPA», so lautet die Botschaft, mit der die Tickets verteilt werden.
Die Wahl des Ortes ist kein Zufall. Vistalegre ist eine Halle mit Platz für Tausende von Besuchern und hat eine eigene Symbolik im rechten Spektrum Spaniens. Sie zu füllen, ist zum Maßstab geworden, den die Partei nutzt, um ihre Mobilisierungskraft zu messen. Der Ortsverband von Carabanchel ließ es ohne Umschweife durchblicken: Die Veranstaltung «wird ein Ereignis von weltweiter Tragweite sein».
September als Rückzugsort: Der Kalender, den niemand infrage stellt
Das Datum hat weniger Debatte ausgelöst als das Motto. Manche argumentieren, dass September die natürliche Lücke sei, da Oktober und November in Spanien «heiß hergehen» werden und «der Ofen nicht für Brötchen bereit steht». Mit anderen Worten: Es ist besser, die Konferenz zu platzieren, bevor der politische Kalender gesättigt ist.
Dieses Argument hat seine Logik. Eine Konferenz dient dazu, Profil zu zeigen, nicht um mit der aktuellen Tagesordnung zu konkurrieren. Je früher im Jahr sie stattfindet, desto mehr Spielraum bleibt, damit die Botschaft vor den Haushaltsberatungen, den Parlamentssitzungen und all dem, was sich im letzten Quartal ansammelt, verankert werden kann.
«Reconquista»: Das Wort, das mehr Scherze als Analysen hervorruft
Das Motto war das am meisten kommentierte Element. «Die Rückeroberung?», fragt sich ein Teil des Publikums spöttisch. Die zirkulierende Überlegung ist einfach: Um etwas zurückzuerobern, muss man es zuvor verloren haben, und Vox hat Spanien nie regiert. Zuerst müsste eine Eroberung stattgefunden haben, dann ein Machtverlust und erst dann ein Versuch der Rückeroberung.
Es ist ein rhetorisches Spiel, keine elektoralanalytische Betrachtung. Aber es weist auf etwas Relevantes hin: Die Partei hat ein Wort mit historischer Last gewählt, das als Slogan besser funktioniert denn als Beschreibung. Die Frage, die in der Luft liegt, ist, ob der potenzielle Wähler «Rückeroberung» als kulturelle Metapher oder als wörtliches Programm liest.
Das Gästebanner und die Ungewissheit um Milei
Eine der häufigsten Fragen ist, ob der argentinische Präsident Javier Milei dieses Jahr unter den Gästen sein wird. Der Zweifel ist nicht unbegründet: Seine Präsenz bei der vorherigen Ausgabe gab dem Ereignis eine internationale Strahlkraft, die Vox beibehalten möchte. Zum Zeitpunkt dieser Diskussion ist die Liste der Redner weder abgeschlossen noch bestätigt.
Bestätigt ist jedoch der Rahmen: Patriots EU als organisatorischer Partner und Vistalegre als Bühne. Der Rest ist Spekulation, bis die Partei das endgültige Banner veröffentlicht.
Was riskiert Vox mit dieser Veranstaltung?
Über das Spektakel hinaus erfüllt Europa Viva 25 drei Funktionen. Erstens, die Basis und die lokalen Funktionäre zu einen, die später von Haus zu Haus um Stimmen kämpfen. Zweitens, ein Bild eines europäischen Netzwerks zu projizieren, das über das Nationale hinausgeht. Und drittens, die Agenda zu setzen, bevor die Maschinerie des politischen Jahres voll anläuft.
Die Partei fasst dies in ihrer meistverbreiteten Botschaft zusammen: «Wir werden Vistalegre wieder mit Hoffnung und Patriotismus füllen». Es ist ein messbares Versprechen. Wenn die Halle gefüllt ist, trägt sich die Erzählung von selbst. Wenn nicht, wird die Konferenz zur Fußnote.
Es bleibt abzuwarten, wer auf die Bühne steigt, wie viele Menschen wirklich in Vistalegre Platz finden und ob das Motto zwei Tage lang Reden durchhält, ohne abgenutzt zu wirken. Bis jetzt hat Vox nur das Datum festgelegt: 13. und 14. September.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (157 Antworten).
Pablo Fernández bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters von Madrid. Er kritisiert die aktuelle Verwaltung und setzt auf eine Stärkung der Stadtteile.
The Economist führt den wirtschaftlichen Erfolg Spaniens auf niedrige Energiepreise und Zuwanderung zurück, während Arbeitslosen- und Schuldenquoten ein anderes Bild zeichnen.
Orbán sieht die EU im Zerfall, während seine national-sovereignistische Bewegung unter russischer Abhängigkeit und einem ungünstigen Wahlkalender leidet.