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VOX-Gehaltssimulation: Was vom 30.000-€-Gehalt übrig bliebe
Nach dem VOX-Programm von Juni 2025 steigt ein Bruttogehalt von 30.000 € von 1.927 € auf 2.286,88 € netto pro Monat. Die Einkommensteuer (IRPF) sinkt von 4.926 € auf 607,50 €.
Das Wirtschaftsprogramm von VOX erhöht den steuerfreien Grundbetrag der spanischen Einkommensteuer (IRPF) von 5.550 € auf 22.000 € und legt Steuersätze von 15 % bis 70.000 € und 25 % darüber fest. Bei einem Bruttogehalt von 30.000 € bleibt die Einkommensteuer damit bei 607,50 € jährlich gegenüber derzeit 4.926 €.
## Was sich auf dem Gehaltszettel eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ändert
Das Wirtschaftsprogramm von VOX, am 29. Juni 2025 unter dem Namen „El hexágono de la prosperidad" (Das Hexagon des Wohlstands) vorgestellt, sieht eine Senkung der Einkommensteuer vor, die den Geldbeutel jedes Arbeitnehmers direkt betrifft. Die zentrale Maßnahme ist die Erhöhung des steuerfreien Grundbetrags von den derzeitigen 5.550 € auf **22.000 €**. Darüber liegt der Steuersatz bei **15 %** bis 70.000 € und bei **25 %** darüber. Die Kosten dieser Steuerentlastung beziffert VOX auf rund **40.000 Millionen Euro**.
Um das mit konkreten Zahlen zu sehen, nehmen wir ein Bruttogehalt von **30.000 €** pro Jahr, gezahlt in zwölf Monatsraten, mit unbefristetem Vertrag und ohne unterhaltsberechtigte Kinder. Heute zahlt dieser Arbeitnehmer 1.950 € Sozialversicherungsbeiträge und 4.926 € Einkommensteuer. Das Ergebnis sind 23.124 € netto pro Jahr, verteilt auf zwölf Zahlungen also 1.927 € pro Monat. Der effektive Steuersatz auf das Bruttogehalt liegt bei 16,4 %.
Mit der von VOX geplanten Einkommensteuer sinkt die Steuer auf **607,50 €** jährlich. Das Netto steigt auf 27.442,50 € pro Jahr, also 2.286,88 € pro Monat. Der monatliche Gewinn beträgt 359,88 €, jährlich 4.319 €. Der effektive Steuersatz auf das Bruttogehalt sinkt auf 2 %. Die Sozialabgaben des Arbeitnehmers ändern sich in beiden Szenarien nicht: Die 1.950 € bleiben unangetastet.
## Die Sätze pro Kind und die übrigen Abzüge
Das Programm der 23J ergänzt eine Ebene, die das Dokument von 2025 nicht ausführt: Die Sätze sinken um **4 Punkte pro Kind**. Mit vier Kindern würde ein Steuerpflichtiger mit Einkommen unter 70.000 € mit 0 % besteuert. Die Absetzbeträge für Geburt oder Adoption stehen ebenfalls im Programm von 2023, mit Beträgen von **1.200 €** für das erste Kind, 1.600 € für das zweite, 2.500 € für das dritte und 2.750 € für das vierte und weitere Kinder, auszahlbar im Voraus.
Ein Punkt sollte man kennen: Der heute bestehende Kinderfreibetrag bleibt bestehen, weil VOX seine Abschaffung nicht ankündigt. Wenn der Steuersatz 0 % erreicht – was bei Durchschnittsgehältern ab drei oder vier Kindern der Fall ist –, bringt dieser Freibetrag nichts mehr, weil es keine Steuerschuld mehr gibt, die man mindern könnte. Deshalb verringert sich der Unterschied zwischen den beiden Szenarien mit steigender Kinderzahl, wobei das Netto mit VOX nie unter das heutige Niveau fällt.
Das Programm von 2023 sieht außerdem vor, dass Haushaltshilfe, medizinisches Personal zur Unterstützung von Familien und Schulkosten die Bemessungsgrundlage mindern. Die schrittweise Abschaffung der übrigen Abzüge, Freibeträge und Vergünstigungen ist in Punkt 148.5 desselben Dokuments geregelt und würde greifen, je weiter der Steuersatz sinkt.
## Mehrwertsteuer, Sparen und Selbstständige: der Rest der Steuerentlastung
Bei der Einkommensteuer bleibt es nicht. VOX schlägt vor, den allgemeinen Mehrwertsteuersatz auf **18 %** und den reduzierten auf **8 %** zurückzuführen, also zu den Sätzen von vor 2012. Bei der Vorstellung des Programms 2023 war von „Null-Mehrwertsteuer" für Grundbedarfsgüter die Rede, im Wahlkampf 2026 kam eine **Mehrwertsteuer von 4 %** für Strom und Gas hinzu. Die geschätzten Kosten der Mehrwertsteuersenkung belaufen sich laut den Zahlen der Partei auf **14.000 Millionen Euro**.
Für Selbstständige ist der Vorzeigevorschlag, dass niemand, der weniger als den Mindestlohn verdient, Beiträge zahlen muss. Der im November 2025 eingebrachte Antrag verlangt außerdem die Abschaffung des Systems der Beitragsberechnung nach tatsächlichen Einkünften, des Real Decreto-ley 13/2022, und die Rückkehr zum früheren System, in dem jeder Selbstständige seine Bemessungsgrundlage selbst wählt und den Mindestbeitrag zahlt. Das würde rund **302,59 € pro Monat** bei 31,5 % bedeuten, gegenüber dem heutigen Beitrag, der nach Stufen des Nettoeinkommens berechnet wird. Die Pauschalgebühr bleibt bei 80 € monatlich.
Beim Sparen hat VOX im Kongress beantragt, dass die ersten **6.000 €** der Erträge mit 0 % statt mit den derzeitigen 19 % besteuert werden. Bei Gewinnen von 1.000 € pro Jahr wäre die Ersparnis 190 €. Der Vorschlag wurde im August 2024 als nichtgesetzliche Anfrage eingebracht. Der Rest der Steuertabelle für Kapitalerträge ändert sich nicht: 21 % bis 50.000 €, 23 % bis 200.000 €, 27 % bis 300.000 € und 30 % darüber.
## Was der Simulator nicht berechnen kann
Es gibt einen Teil der Gleichung, den kein Simulator erfasst. Das Programm von VOX beziffert die Ausgabenkürzungen nicht, mit denen es die Steuerentlastung finanzieren will. Es wird nichtDetails, welche Subventionen gestrichen, welche Transferzahlungen an die autonomen Gemeinschaften gekürzt oder welche Behörden abgeschafft werden. Auch mögliche Auswirkungen auf Löhne und Preise sowie die Folgen für öffentliche Dienstleistungen werden nicht durchgerechnet.
Das Programm selbst räumt Gesamtkosten von **64.000 Millionen Euro** über Einkommensteuer, Mehrwertsteuer und Körperschaftsteuer ein. Die Frage, woher dieses Geld kommen soll, bleibt in den verfügbaren Dokumenten ohne konkrete Antwort. VOX spricht von einer radikalen Reduzierung der Staatsausgaben, nennt aber keine Einzelposten. Jede Simulation beschränkt sich daher darauf, die Wirkung auf den Gehaltszettel zu berechnen, und lässt den Rest der Geschichte außen vor.
Die Abrechnung, die der Simulator liefert, enthält auch die Gesamtpersonalkosten für den Arbeitgeber: 39.645 € jährlich, wovon 9.645 € auf die vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialabgaben entfallen. VOX schlägt vor, dass diese Zahl sichtbar auf dem Gehaltszettel erscheint, damit der Arbeitnehmer die realen Kosten seines Arbeitsplatzes sieht. Das ist eine Transparenzmaßnahme, keine Änderung des Betrags.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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