Von Eutiquia bis Hodei: Spaniens seltsame Namensentwicklung

Von Eutiquia (1925) bis Hodei (2024): Spanische Vornamen waren schon immer ungewöhnlich. Ein Blick auf die Namensmoden zeigt, dass das Kuriose ewig ist.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Von Eutiquia bis Hodei: Spaniens seltsame Namensentwicklung

Sind heutige Vornamen absurder als die der Großeltern? Ein genauerer Blick zeigt: Das Kuriose kommt in Wellen. Vor hundert Jahren waren Doña Eutiquia und ihre Brüder Ezequiel, Juventino oder Marciano genauso normal wie heute Izan, Enzo oder die baskischen Namen Hodei (Wolke), Ibai (Fluss) oder Zigor (Strafe). Die immer wiederkehrende Debatte über die „Besugoität" der spanischen Vornamenlandschaft ist eher eine Frage der Generationenwahrnehmung als der echten Neuheit.

Die Daten des Zivilstandsregisters zeigen Wellen: In den Neunzigern triumphierten Jonathan und Kevin; heute dominieren Enzo und Izan. Und während sich ein Außenstehender über Usnaby (nach der US Navy) oder Robelkis auf Kuba wundert, machen wir hier seit Jahrzehnten aus Bezeichnungen Identitäten. Der Gipfel: ein Mann namens Pilar, der nach Ansicht der Puristen im Männlichen richtiger ist als im Weiblichen, denn die Jungfrau ist die del Pilar – sie heißt nicht Pilar.

Die Sarracena ist nüchtern: Jede Generation hält sich für die letzte Grenze des Lächerlichen. Was sich nicht ändert, ist die Fähigkeit, sich zu wundern. Unterdessen nennen Eltern im Baskenland ihre Kinder ohne mit der Wimper zu zucken Iraultza (Revolution). Ganz normal – es ist eben das Land.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (51 Antworten).

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