Von 'Das Ding' (1951) bis 'Dune': Der Sci-Fi-Kanon

Von 'Das Ding' (1951) bis 'Dune': 27 Seiten Empfehlungen für klassischen Science-Fiction, mit Fokus auf Starship Troopers und Heinlein.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Von 'Das Ding' (1951) bis 'Dune': Der Sci-Fi-Kanon
27 Seiten Klassiker: Von 'Das Ding' (1951) bis 'Dune'

Jemand bittet um Empfehlungen für klassische Science-Fiction-Filme, idealerweise solche, die auf der Mula zu finden sind. Er kündigt an, die Liste mit bestätigten cineastischen Perlen zu bearbeiten und nichts abzulehnen, was er nicht gesehen hat: Er wird es schauen und dann urteilen. Aus diesem bescheidenen Anfang – ein Typ, der Lust auf Klassiker hat – entsteht eine Diskussion, die sich laut einem Teilnehmer über 27 Katalogseiten erstreckt.

Der wiederkehrende Kanon: Gattaca, Twelve Monkeys und Starship Troopers

Bestimmte Titel tauchen immer wieder auf. Gattaca erscheint früh, und jemand urteilt: „Wir stehen diesem näher als jeder anderen Welt.“ Die Liste der Achtziger und Neunziger füllt sich schnell: Robocop, Terminator, Abyss, Twelve Monkeys, The Fly, Minority Report, Looper, Equilibrium, Inception, Blade Runner 2049, Ad Astra, Interstellar.

Auch The Thing from Another World, die Version von 1951, fällt unter den Tisch, mit Verteidigern, die sie über Carpenters Remake stellen. Unter den Raritäten glänzt ein Juwel mit minimalem Budget: The Man from Earth, wo „die gesamte Handlung aus Uni-Kollegen besteht, die am Kamin plaudern“. Es gibt keine deutsche Synchronisation, warnen sie, aber Untertitel. Und eine wiederkehrende Warnung: Bei Altered Carbon nur die erste Staffel; die zweite lieber vergessen.

Starship Troopers: Die Satire, die manche als Apologie lasen

Der längste Abschnitt der Diskussion gehört Verhoevens Film. Ein Teilnehmer argumentiert, der Regisseur habe eine Parodie auf Heileins Roman gemacht, weil der ursprüngliche Militarismus auf der Leinwand inakzeptabel gewesen wäre; ein anderer entgegnet, das Buch habe Servo-Anzüge und KI-Exoskelette eingeführt, später Standard in Halo, Warhammer 40000, Expanse oder Fallout, und der Film habe das Beste ausgelassen.

Es gab Kritiken, die Verhoeven einen „gefährlichen Mann“ nannten, obwohl offensichtlich war, dass er satirisierte. Auf der anderen Seite wird Heileins politisches System detailliert beschrieben: eine Demokratie, deren Wählerbasis Veteranen sind, wo Dienst ein Recht und keine Pflicht ist, zwei Jahre dauert und unvereinbar mit einem aktiven öffentlichen Amt ist. Weder Roman noch Film seien faschistisch, schließt diese Analyse, auch wenn einige Rezensionen sie als „faschistische Utopie“ einstufte.

Von dort springt die Diskussion zu unverfilmtem Material: „Iron Dream“ und „Ein Lobgesang auf Leibowitz“, zwei Romane, die angeblich bemerkenswerte Filme ergeben würden.

Science-Fiction als Prophezeiung: Von 1936 bis Soylent Green

Hier steht die älteste Empfehlung der Liste: ein britischer Film von 1936, der laut demjenigen, der ihn bringt, den Weltkrieg vorhersagt, dessen Länge prognostiziert und ihn mit Pandemien und einer verödeten Welt verknüpft. Am anderen Ende erinnert jemand an ein Interview, in dem ein Regisseur zugab, seine Vorhersagen im Film um „490 Jahre“ daneben gelegen zu haben.

Die Charlton-Heston-Saga – Planet der Affen, Omega Man, Soylent Green – verdient einen eigenen Abschnitt, mit Überbevölkerung, Massenkontrolle und Ressourcenverknappung. Im selben Orbit liegen Das letzte Ufer (On the Beach) von 1960 und sein späteres Remake: Ein nuklearer Holocaust lässt eine Handvoll Überlebende in Australien zurück. Auch Krieg der Spiele (WarGames) von 1983 und Naves misteriosas werden erwähnt.

Space Opera vs. „seriöse“ Science-Fiction

Eine Unterscheidung, die die gesamte Diskussion durchzieht: Man muss seriöse Science-Fiction von Space Opera trennen. Der Marsianer oder Interstellar spielen in der ersten Liga; Rebel Moon oder Jupiter Ascending in der zweiten, wo man ihnen fast alles verzeiht. Auch Salyut 7 taucht auf, wobei jemand einwendet, dass dies keine Fiktion, sondern reale Ereignisse seien.

Serien, Anime und der Kult des handgemachten Effekts

Nicht alles sind Spielfilme. Empfohlen werden The Twilight Zone und The Outer Limits, beide aus den Sechzigern mit späteren Remakes. Im Animationsbereich Knights of Sidonia – schwaches Drehbuch und Charaktere, bemerkenswertes Setting und Action – und Legends of the Galactic Heroes, wo ein Historiker Schlachten gewinnt, indem er historische Manöver nutzt.

Und die Forderung nach handwerklicher Spezialeffekte taucht auf: Naves misteriosas, heute unmöglich finanzierbarer intimer Film mit Modellen und Miniaturkulissen. „Aus der Zeit, als Dinge, die man auf der Leinwand sah, GEMACHT wurden“, fasst jemand zusammen. Zu dieser Nostalgie gehören auch 1999: Rescue in New York, seine Fortsetzung und Freejack mit Mick Jagger im Cast.

Das Ende

Jemand gesteht, die 27 Seiten überprüft zu haben, um Wiederholungen zu vermeiden, und findet trotzdem Lücken. Am anderen Ende des Kalenders kündigt ein anderer den Kinostart von Dune an, als hätte sich gerade eine Tür geöffnet. Und laut einem Teilnehmer bleibt die älteste Empfehlung der Liste jener britische Film von 1936, der angeblich den Krieg prophezeite. Fast ein Jahrhundert später suchen wir immer noch nach der Sarracena derselben Geschichte.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (414 Antworten).

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