Viraltext behauptet: Sex mit dicken Frauen endet in Reue

Ein aus dem Englischen übersetzter Text schildert Sex mit dicken Frauen als unangenehme Erfahrung voller Reue. Wir erklären, was drinsteckt und warum er kursiert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ein aus dem Englischen übersetzter Text, der in sozialen Medien kursiert, schildert Sens mit dicken Frauen als körperlich unangenehme Erfahrung, der Reue folgt. Der Text liefert weder Daten noch überprüfbare Zeugnisse: Es ist eine Meinung, die als geteilte Erfahrung präsentiert wird.

Der Text verbreitet sich in sozialen Medien in Übersetzung und gibt sich als kollektives Geständnis aus: „Es ist nichts Spezifisches, das nur mir passiert ist“, heißt es dort, als wäre es eine Erfahrung, die viele Männer teilen. Er beschreibt Sens mit dicken Frauen über körperliche Unannehmlichkeiten und endet in einer Reue, die er jedem zuschreibt, der es je versucht hat.

## Was der Text genau behauptet

Der Text versichert, dicke Frauen praktizierten „sehr guten“ Oralsensoral, weil sie nach seiner Logik so handelten, als wäre es das letzte Mal, dass sie es tun könnten. Für den Geschlechtsverkehr seien mindestens **20 Zentimeter** Penis nötig, weil die „Pulpe des Hinterns“ etwa **15 Zentimeter** ungenutzt lasse, bevor die Zona íntima erreicht werde. In der Missionarsstellung, so der Text, verdecke der Bauch die Brüste; wenn sie oben liege, drücke das Gewicht auf Bauch und Beine.

Die Pointe ist eine angebliche Reue: Nach mehreren Begegnungen beschreibt der Autor den Wunsch, dass die Frau gehen möge, Irritation über ihre Stimme und das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben. Das sind Behauptungen ohne jede Grundlage: keine Studiendaten, keine Umfragen, keine identifizierbaren Zeugnisse. Nur eine Rechnung, die in sozialen Medien kursiert.

## Warum so ein Text geteilt wird

Der Text funktioniert als unangenehmer Witz, der sich als männliche Offenheit verkleidet. Sein Erfolg liegt nicht darin, was er sagt, sondern wie er es sagt: Er macht aus einer persönlichen Vorliebe ein Naturgesetz. Es ist derselbe Mechanismus wie bei Kneipenwitzen, die mit „alle Frauen sind...“ beginnen und damit enden, zu erklären, warum der Erzähler keinen Partner hat.

Die Verbreitung solcher Texte sagt mehr über das Ökosystem aus, das sie verbreitet, als über die Frauen, die sie beschreiben. Eine Botschaft, die einen Menschen auf einen Taillenumfang und eine Rechnung in Zentimetern reduziert, informiert über nichts: Sie sucht nur das wissende Lachen derer, die ohnehin so denken.

## Was die Evidenz tatsächlich hergibt

Es gibt keine Studie, die Körpergröße mit der Qualität von Oralsensoral oder mit Unannehmlichkeiten beim Geschlechtsverkehr in Verbindung bringt. Die sens Reaktion hängt von individuellen anatomischen Faktoren, von der Kommunikation zwischen den Beteiligten und vom Kontext ab, nicht vom Gewicht. Jede Verallgemeinerung über den Körper einer Frau und ihr Sensual ist eine Meinung, kein Fakt.

Der Text nennt keine Quelle. Keinen Bericht, keine Umfrage, keinen einzigen namentlichen Fall. Es ist Forenliteratur mit Anmaßung einer Abhandlung. Und so sollte man ihn auch lesen: als das, was irgendjemand einmal geschrieben hat, nicht als das, was in irgendjemandes Bett passiert.

Wenn dich das Thema persönlich betrifft, sprich mit einer Fachkraft für sens Gesundheit; keine Verallgemeinerung aus dem Internet ersetzt dieses Gespräch.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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