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Verlegungen aus dem CETI in Ceuta: 60 Migranten aufs Festland für 6.000 Euro im Monat
Die ersten 60 Verlegungen aus dem CETI in Ceuta auf das spanische Festland würden 6.000 Euro pro Person und Monat kosten. Nur 50 Euro gehen auf die Verpflegung.
60 Verlegungen aus dem CETI in Ceuta und die Rechnung, die nicht aufgeht
Was kostet es, 60 Menschen aus dem CETI in Ceuta herauszuholen und aufs Festland zu bringen? Die Zahl, die in der öffentlichen Debatte kursiert, lautet 6.000 Euro pro Person und Monat. Und die Aufschlüsselung dieses Betrags hat einen Riss aufgerissen, der sich nicht mehr schließen lässt.
Die Aufschlüsselung, die niemand offiziell macht
Die Verlegung von 60 Personen aus der Ceutaer Einrichtung aufs Festland hat die unbequeme Frage neu entfacht: Wie viel von den 6.000 Euro monatlich pro Platz kommt tatsächlich beim Migranten an? Nach den Berechnungen, die kursieren, gehen gerade einmal 50 Euro direkt in die Verpflegung. Die übrigen 5.550 Euro verteilen sich auf Verwaltungskosten, Zwischenhändler und nichtstaatliche Organisationen. Eine offizielle Quelle, die den Posten aufschlüsselt, gibt es nicht.
Ein System, das sich selbst am Leben hält
Die Überbelegung des CETI ist nichts Neues. Sie zieht sich seit den ersten Tagen hin: Verlegungen in kleinen Zahlen, die das eigentliche Problem nicht lösen. Solange Tausende Menschen an den Stränden warten, bleibt das Zentrum voll, und die Ausrede, Neuzugänge aufs Festland zu verlegen, wird sich wiederholen. Das ist die exakte Mechanik der Kurzfristigkeit.
Die Rückkehr, die der Sache Würze verleiht
In den Nachrichten taucht der Name Omar auf, ein Mann, der 2012 wegen Drogenhandels aus Spanien abgeschoben wurde und fünfzehn Jahre lang mit Wiedereinreiseverbot belegt war. Diese Frist lief 2027 ab; wie er einem Journalisten von Cuatro gestand, kann er inzwischen mit sauberer Akte einreisen. Die Anekdote zerstört jede einheitliche Erzählung über das Profil der Ankommenden.
Unterdessen bleibt die Rechnung. 60 Personen, 6.000 Euro pro Kopf und Monat, und das Gefühl, dass die Migrationspolitik improvisiert wird. Irgendwann wird das alles mit Steuern bezahlt. Und frei heraus gesagt: Das ist keine Zauberei.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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