Verdacht auf betrügerischen Verkauf des Real Madrid

Kritiker werfen der Vereinsführung vor, die Bilanzen zu fälschen, um einen illegalen Verkauf von Real Madrid zu ermöglichen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die Führung des **Real Madrid** möglicherweise einen Verkauf des Klubs vorbereitet, basierend auf angeblichen finanziellen Unregelmäßigkeiten und Druck zur Durchführung der Transaktion.

Die Debatte über die Zukunft des **Real Madrid** hat eine unerwartete Wendung genommen, mit Anschuldigungen, die auf einen möglichen Fahrplan für den Verkauf des Klubs hindeuten. Kritische Stimmen beschreiben ein Szenario, in dem die Bilanzen des Klubs manipuliert werden könnten, um einen Verkaufsprozess zu erleichtern, der als betrügerisch und strafbar eingestuft wird. Es wird argumentiert, dass die aktuelle Finanzlage, gekennzeichnet durch gescheiterte Kredite und abgelaufene Risikokapitalverträge, mehr als **1.700 Millionen Euro** an sicherer, fälliger und einziehbarer Schuld hinzufügen würde, die nicht ordnungsgemäß in der Bilanz zurückgestellt ist. Diese Situation würde laut Kritikern eine Refinanzierung über konventionelle Bankwege unmöglich machen und nur den Verkauf als Ausweg lassen.

## Der Schatten gefälschter Bilanzen

Die Strategie besteht darin, einen nachsichtigen Wirtschaftsprüfer zu finden, der die wahre finanzielle Lage verschleiert. Es wird die Möglichkeit erwähnt, dass nach einem Jahrzehnt die Wahrheit ans Licht kommt und Forderungen ähnlich denen beim **Banco Popular** auslöst. Der Verkaufsprozess würde als einzige Alternative dargestellt, um den Klub zu retten und mit anderen Staatsklubs konkurrieren zu können. Allerdings wird gewarnt, dass dieses Manöver gegen das Gesetz verstößt und strafbar ist, unter möglicher Beteiligung ausländischer Investoren und Scheichs.

Die Kritik richtet sich gegen das Management von **Florentino Pérez**, der als „größter Betrüger“ und „White-Collar-Krimineller“ bezeichnet wird. Es wird suggeriert, dass der Klub „ruiniert“ wurde, um später als Retter aufzutreten und wirtschaftlich zu profitieren. Das Alter des Präsidenten, **Florentino Pérez**, wird als Faktor genannt, der diese Pläne beschleunigen könnte, indem er mögliche zukünftige rechtliche Verantwortlichkeiten antizipiert. Die Sportpresse und bestimmte YouTuber werden als Komplizen bei dieser Operation der Verschleierung und Informationsmanipulation benannt.

## Änderungen an der Identität des Klubs

Parallel dazu werden Änderungen an der Symbolik des Klubs angeprangert, wie die angebliche Entfernung des Kreuzes aus dem Wappen und des Namens von **Santiago Segarro** aus dem Stadion. Diese Änderungen wurden laut diesen Quellen ohne Zustimmung der Mitglieder durchgeführt und sind Teil einer Strategie, um den „Verkauf zu ölen“. Es wird auf die Verpflichtung von Spielern verschiedener Nationalitäten und Herkunft hingewiesen, wie **Diamandé** und **Mastantuono**, mit erheblichen Ausgaben innerhalb von drei Jahren, die nicht mit einer tatsächlichen Verbesserung des Kaders korrespondieren.

Es wird auch auf ein angebliches Geschenk von **365 Millionen Euro** durch Bürgermeister **Almeida** an den Klub in **Valdebebas** verwiesen, für Grundstücke der alten Sportstadt, die enteignet worden wären. Die Kritik legt nahe, dass dieser Vorgang keinen Wertzuwachs für die ehemaligen legitimen Eigentümer bringt, sondern dass der Aufwertungsgewinn dem Klub zugutekommt. Die abschließende Anschuldigung lautet, dass **Real Madrid** durch Gesetzesbetrug und Straftaten von Figuren wie **Mohammed VI** und saudischen Scheichs gekauft werden soll.

## Der Einfluss der Opus Dei und der Presse

Die Erzählung eines möglichen betrügerischen Verkaufs wird mit der **Opus Dei** verknüpft, wobei Parallelen zwischen den angeblichen Praktiken von **Florentino Pérez** und denen dieser Organisation gezogen werden. Die Passivität der Presse wird kritisiert, die beschuldigt wird, „auf der Gehaltsliste“ zu stehen und als „Auftragskiller“ die Wahrheit zu vertuschen. Die spanische Gesellschaft wird als ungebildet und vulgär beschrieben, wo Lügen belohnt werden und zum Diebstahl führen. Die Presse, Richter und Staatsanwälte werden als Teil eines korrupten Systems gesehen, das wenigen auf Kosten des Vermögens und der Erfolge anderer dient.

Es wird argumentiert, dass **Real Madrid**, seit **122 Jahren** bestehend, nicht von **Pérez** gegründet wurde, sondern noch vor seiner Ankunft zum besten Verein des 20. Jahrhunderts gewählt wurde. Die Kritik erstreckt sich auf die angebliche Manipulation der öffentlichen Meinung, die Lüge als Triumph und den Diebstahl als natürliche Konsequenz darstellt. Die fehlende Gewinnverteilung an die Mitglieder wird von einigen als Argument genutzt, um die Umwandlung der Entität zu rechtfertigen, wobei ignoriert wird, dass diese Entscheidung vom Willen der Mitglieder selbst abhängt.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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