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Vaqueros Bruder unterstützt Donbas-Milizen
Roberto Vaqueros Bruder posiert mit antifaschistischen Milizen im Donbas unter dem Motto „No pasarán“, das Madrid und Donezk verbindet.
Vaqueros Bruder stellt sich hinter die Kämpfer im Donbas
Zwei Männer posieren in Tanktops, mit sichtbaren Tattoos und einer kampagnenartigen Haltung. Hinter ihnen ein Banner mit der Aufschrift: „In Madrid und Donezk: No pasarán.“ Das Bild, das als Unterstützung für die antifaschistischen Milizen im Donbas verbreitet wurde, reicht aus, um jede Debatte über die Ukraine zu entzünden. Es involviert zudem einen Nachnamen, der in Spanien erhebliches Gewicht hat: Roberto Vaquero, eine Galionsfigur des linken Flügels, der der offiziellen Kriegsnarrative am kritischsten gegenübersteht.
Wer er ist und wofür er steht
Das zirkulierende Material identifiziert den Protagonisten als Bruder von Roberto Vaquero und verortet ihn im Umfeld des Frente Cigot, der politischen Struktur, die Vaquero selbst vorantreibt. Diese Szene ist keine klassische Kundgebung. Es ist ein Foto zur Unterstützung von Milizen, die im Donbas kämpfen, mit einem Slogan, der den republikanischen Ruf aus dem Bürgerkrieg mit dem aktuellen ukrainischen Konflikt vermengt. Die Parole „No pasarán“, geprägt 1936 in Madrid, taucht nun im Zusammenhang mit Donezk wieder auf.
Daraus entsteht der erste Widerspruch. Einige Kommentare argumentieren, der Slogan sei invertiert: Wenn „No pasarán“ dazu diente, den Faschismus in Madrid aufzuhalten, dann bricht seine Anwendung auf jene, die Richtung Berlin – oder Kiew – vorrücken, die ursprüngliche Logik. Andere kontern mit historischem Kontext: Der Slogan wurde nach dem sowjetischen Sieg zum globalen antifaschistischen Erbe, und Berlin symbolisierte die Niederlage des Nationalsozialismus. Wie immer dreht sich die Debatte darum, wer das Recht hat, diesen Ruf zu erben.
Von Ästhetik zur politischen Kritik
Die zweite Front ist ästhetischer Natur. Tanktops, sichtbare Tattoos und eine „Kiez“-Pose. Manche lesen dies als authentische Arbeiterklasse-Kultur, andere tun es als Pose ab. Die häufigste Kritik richtet sich nicht gegen die Kleidung, sondern gegen die Konsistenz: Ihnen wird vorgeworfen, Kampfbereitschaft auf einem elektronischen Musikfestival in Móstoles zu demonstrieren, während andere an der Front stehen. Der Vorwurf des „revolutionären Tourismus“ schwebt über der gesamten Diskussion.
Dann gibt es den tieferliegenden Vorwurf, der das ganze Thema durchzieht: Die Unterstützung der Donbas-Milizen gleichzusetzen mit einer Allianz mit Moskau. Dies ist kein geringer Vorwurf. Die Kritiker behaupten, diese Gruppen fungierten als „nützliche Idioten“ einer ausländischen Macht; die Verteidiger antworten, dass Antifaschismus nicht am Pass des Unterstützers gemessen werde. Der Austausch erhitzt sich und verliert an Nuancen.
Lärm übertönt Fakten
Unter den härtesten Botschaften finden sich Verweise auf Paracuellos, Uniformen politischer Kommissare und Szenarien der Vergeltung, falls diese Gruppen an die Macht kämen. Es sind unbegründete Behauptungen, die in den Raum geworfen werden und als hyperbolische Konfrontation gelesen werden sollten, nicht als Prognose. Der Ton wird aggressiver, je unspezifischer die Argumente werden.
Bemerkenswert ist, dass fast niemand die wesentlichen Punkte diskutiert: Wie viele Menschen stehen hinter diesen Milizen, wer finanziert sie und welche reale Beziehung besteht zu spanischen politischen Strukturen? Die Unterhaltung bleibt bei dem Foto, dem Slogan und dem Nachnamen stehen. Mit diesen Elementen funktioniert die Geschichte eher als Fieberthermometer des spanischen politischen Klimas denn als Information über den Donbas.
Wie viel dieser Streit ist Analyse, und wie viel ist einfach nur das Bedürfnis nach Schützengraben-Denken?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (31 Antworten).
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