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Uwe Boll in Deutschland zensiert: sein Vigilantenfilm über Migranten
Deutschland verbietet Uwe Bolls neuesten Film 'Citizen Vigilante', in dem Armie Hammer migrantische Vergewaltiger tötet. Die Zensur entfacht die Debatte über…
'Citizen Vigilante': Uwe Bolls neueste Provokation, die Deutschland nicht sehen lassen will
Armie Hammer zieht eine Pistole und nimmt das Gesetz in die eigene Hand gegen eine Bande von Vergewaltigern. Doch es sind keine abstrakten Täter: Regisseur Uwe Boll hat sie als junge Migranten dargestellt, gestützt auf Kriminalstatistiken, die — so seine Behauptung — eine Überrepräsentation zeigen. Das Ergebnis: 'Citizen Vigilante' erhält in Deutschland keine Freigabe, was einem Aufführungsverbot im Kino gleichkommt.
Die Entscheidung der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) überrascht niemanden, der Bolls Laufbahn verfolgt hat. Der Filmemacher, berüchtigt für Flops wie 'Alone in the Dark' und die 'Rampage'-Reihe, hat seine Karriere auf Steuerschlupflöchern aufgebaut. Mitte der 2000er Jahre konnten deutsche Investoren 100% ihrer Investition in Filmproduktionen als steuerlichen Verlust absetzen. Boll kombinierte diese Abschreibungen mit billigen Dreharbeiten in Osteuropa und Low-Budget-Lizenzen von Videospielen. Das Ergebnis: Auch wenn die Filme künstlerisch ein Desaster waren, das Geschäft lohnte sich.
Mit 'Citizen Vigilante' sorgt Boll nun erneut für Kontroversen. Das Projekt startete im Januar 2025 unter dem Titel 'The Dark Knight', doch Warner Bros. schickte ihm eine Unterlassungsaufforderung, woraufhin er ihn in 'Citizen Vigilante' umbenennen musste. Gedreht in Kroatien zwischen Januar und April 2025, erzählt der Film die Geschichte eines Vigilanten, der Vergewaltigerbanden ausschaltet. Das Unbehagen der deutschen Behörden kommt genau in dem Moment, in dem die Debatte über Migration und Sicherheit so lebendig ist wie nie zuvor.
Manche sehen in der Zensur einen Akt der Konsequenz: Bolls Prämisse — dass die Vergewaltiger im Film Migranten sind — ist eine Verallgemeinerung, die Vorurteile schüren kann. Andere hingegen sind der Ansicht, dass die FSK als zensierender Arm einer offiziellen Erzählung agiert hat, die keine Dissens toleriert. Fest steht: Der Film hat bereits sein Publikum — Bolls Anhänger, die in ihm einen notwendigen Provokateur sehen. Der Regisseur derweil reibt sich die Hände: Das Verbot garantiert ihm eine Werbung, die kein Geld kaufen könnte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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