Urbagestión schlägt vor, Maricarmens Wohnung in den Reviva-Plan aufzunehmen

Urbagestión hat dem Rathaus von Madrid vorgeschlagen, die Wohnung von Maricarmen in den Reviva-Plan aufzunehmen: Die Mietobergrenze läge bei höchstens 435 Euro

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Urbagestión schlägt vor, Maricarmens Wohnung in den Reviva-Plan aufzunehmen
Urbagestión schlägt vor, Maricarmens Wohnung in den Reviva-Plan zu überführen

Die Wohnung, aus der Maricarmen zwangsräumt wurde, könnte bald wieder ihre Bewohnerin haben. Urbagestión, die Eigentümerin des Gebäudes, erklärt, sie habe dem Rathaus von Madrid vorgeschlagen, die Wohnung in den Reviva-Plan aufzunehmen – ein Programm der Empresa Municipal de la Vivienda y Suelo (EMVS, städtisches Wohnungsamt Madrid), bei dem sich die Stadtverwaltung in den Mietvertrag einschaltet. Wird das umgesetzt, würde die Frau in genau dieselbe Wohnung zurückkehren, aus der sie verdrängt wurde – allerdings mit dem Rathaus als Vermittler.

Was ist der Reviva-Plan und wie wird er finanziert?

Der Reviva-Plan funktioniert über eine Überlassung: Der Eigentümer überträgt das Nutzungsrecht an der Wohnung für fünf bis zehn Jahre an das städtische Unternehmen. Im Gegenzug zahlt die EMVS eine vereinbarte Miete, egal ob die Wohnung vermietet ist oder nicht, und übernimmt Hausgeld, Versicherung, laufende Reparaturen und Grundsteuer (IBI). Die Sanierung wird zinsfrei mit bis zu 45.000 Euro finanziert. Kritiker sagen: Das Risiko des Vermieters wird sozialisiert.

Für die Mieter gelten andere Regeln. Ihr Einkommen darf das 5,5-Fache des IPREM nicht überschreiten, rund 63.800 Euro brutto im Jahr, und nie mehr als 30 Prozent des Gehalts werden fällig. Ein Rahmen für niedrige und stabile Einkommen. In einem Fall wie diesem ist die Frage nicht, ob die Wohnung passt, sondern in welche.

Die Rechnung, die mit einer Rente nicht aufgeht

Mit einer Rente von 1.300 bis 1.450 Euro läge die monatliche Obergrenze des Programms bei etwa 400 bis 435 Euro. Das liegt nahe an den 500 Euro, die die Frau bisher zahlte, und weit entfernt von den 1.650 Euro, die von ihr gefordert wurden. Auf dem Papier passt die Rückkehr. Auf dem Papier.

Das Kleingedruckte: eine Wohnung mit einem Zimmer

Es gibt ein Detail, das – wie ein Beteiligter anmerkt – die Rechnung sprengt. Im Reviva-Plan sind Wohnungen für Rentner Ein-Zimmer-Wohnungen; Wohnungen mit drei Zimmern sind Familien vorbehalten. Das heißt: Der Mieterin stünde keine eigene Wohnung zu, selbst wenn das ganze Gebäude ins Programm käme. Die Tür, die sich öffnet, ist nicht die ihrer Wohnung.

Tägliche Zwangsräumungen und ein einziger Name

Der Kontrast ist das Argument, das am meisten kursiert: Manche beziffern das Phänomen auf durchschnittlich 90 Zwangsräumungen pro Tag, während ein Einzelfall behandelt wird. Es wird auch – ohne Details und ohne bestätigte Angaben – von einer Frau erzählt, die sich nach einer Räumung in Hospitalet de Llobregat das Leben genommen haben soll, und von der daraus abgeleiteten politischen Verantwortungslosigkeit. Manche behaupten, das Unternehmen sei nach öffentlichem Druck zurückgewichen, nachdem es sich beschwert hatte, als Geierfonds bezeichnet zu werden. Andere Versionen sprechen von Wahlkalkül und einem Foto, das Almeida nicht wiederholen möchte.

Das Geschäft, falls es zustande kommt, sei kein sozialer Wohnungsbau, so die Kritiker: Es sei eine garantierte Miete für den Eigentümer, eine Sanierung mit bis zu 45.000 Euro und – so ihre Meinung – «ein Almosen mit Scheinwerferlicht» für die Mieterin. Was mit den übrigen Zwangsräumungen geschieht, hat bisher niemand erklärt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (26 Antworten).

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