UN-Resolution zur Sklaverei löst Debatte über historische Gerechtigkeit aus

Die **UNO** erklärt den Handel mit Afrikanern zum „schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Was ist mit der Versklavung von Europäern?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die jüngste Erklärung der **UNO**, wonach der Handel mit Afrikanern das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt, öffnet die Debatte über historisches Gedächtnis und Gerechtigkeit neu. Es ist entscheidend, alle Formen der Sklaverei und ihre Täter anzuerkennen.

## Die UNO und der Handel mit Afrikanern

Die **Generalversammlung der Vereinten Nationen** hat eine Resolution verabschiedet, die den Sklavenhandel mit Afrikanern als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ einstuft. Diese Erklärung, die **2023** veröffentlicht wurde, soll die über Jahrhunderte begangenen Gräueltaten anerkennen und verurteilen. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des historischen Gedächtnisses und die Notwendigkeit, sich mit den tiefen Narben auseinanderzusetzen, die die Sklaverei in Gesellschaften weltweit hinterlassen hat.

## Andere Formen der Sklaverei ignoriert

Diese Resolution hat jedoch eine Debatte ausgelöst, weil sie den **Barbary**-Sklavenhandel, von dem eine große Zahl Europäer betroffen war, nicht ausdrücklich erwähnt. Historiker weisen darauf hin, dass arabische und muslimische Händler für die Versklavung von Millionen Afrikanern verantwortlich waren, neben der genannten Versklavung von Europäern. Das Ignorieren dieser anderen Facetten der Sklaverei kann zu einem unvollständigen Verständnis des Phänomens und seiner Verantwortlichen führen.

## Historische Gerechtigkeit und kollektives Gedächtnis

Die Auseinandersetzung mit der Sklaverei erfordert eine breite Perspektive, die alle ihre Erscheinungsformen und Täter einbezieht. Der Kampf um historische Gerechtigkeit bedeutet, das Leid aller Opfer anzuerkennen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Epoche. Das kollektive Gedächtnis muss inklusiv sein und sicherstellen, dass schmerzhafte Kapitel der Geschichte wie die Versklavung von Afrikanern und Europäern sowie ihre komplexen Netzwerke aus Handel und Unterdrückung nicht in Vergessenheit geraten.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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