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Uber in Asturien (Spanien) fährt nur zwischen Städten
In Asturien deckt Uber nur Fahrten zwischen Städten ab. Pidetaxi, die Telefonnummer 985 252 500 und die TUA-Busse sind die Alternativen, um unterwegs zu sein.
Wer in Asturien landet und es gewohnt ist, jede Strecke per App zu lösen, findet eine unvollständige Karte. In der spanischen Region deckt Uber nur Fahrten zwischen den Städten ab. Für Wege innerhalb der Städte bleiben lokale Apps und der gute alte Anruf. Die Frage, die jemand stellt, der ein paar Tage in der Region verbringt, ist so einfach wie unbequem: Welche App muss man sich installieren?
Warum deckt Uber in Asturien nur den Verkehr zwischen Städten ab?
Die vorherrschende Erklärung hat nichts mit Technik zu tun, sondern mit Geografie und Lokalpolitik. Die zwei, drei großen Städte liegen so nah beieinander, dass eine Stadtfahrt kaum Sinn ergibt: Kaum jemand nimmt ein Taxi für Strecken, die ein Bus bewältigt. Das Stadt- und Überlandbusnetz, die TUA, funktioniert gut und schluckt einen Großteil der Nachfrage. Darauf sitzt eine fest etablierte Taxibranche, die genug Druck auf die Regionalverwaltung ausüben kann. Manche behaupten, die Regulierung schütze die Zunft und halte neue Anbieter fern. Die schärfste Kritik geht noch weiter und spricht von einer Macht, die sogar Sonntagsöffnungen beeinflussen kann; diese Lesart ist eine Meinung, kein belegtes Fakt, und sollte man auch so nehmen.
Welche Taxi-App funktioniert in Asturien?
Zu den Apps, die Leute nennen, die dort schon Taxis genutzt haben, gehört Pidetaxi. Uber beschränkt sich auf Transfers zwischen Orten. Und dann gibt es noch die Methode, die nie veraltet: 985 252 500 anrufen und ein Auto bestellen, besonders für die Rückfahrt zum Bahnhof mit Gepäck auf dem Rücken. Auch die öffentliche Alternative punktet. Schmalspurbahnen fahren durch schöne Landschaften mit bescheidenem Tempo —rund 40 km/h— und Busse verbinden die Landeshauptstadt mit dem Flughafen, eine Strecke von etwa 30 Minuten. Allerdings sollte man Verpflegung mitnehmen: Das Schmalspurnetz hat den Ruf, Reisende an beliebigem Haltepunkt sitzen zu lassen.
Der Preis: Festpreis in der App gegen das Taxameter-Taxi
Hier kommt das Argument mit dem größten Gewicht. Bestellt man die Fahrt per App, kennt man den Preis vor dem Einsteigen, und er ändert sich nicht. Ruft man an oder winkt man ein Taxi auf der Straße, kann sich die Rechnung verdoppeln. Ein konkreter Fall aus dem Austausch: gleiche Strecke, ähnliche Uhrzeit, 28 Euro für ein telefonisch bestelltes Taxi gegen 12 Euro mit der App. Bei den Plattformen ist der Preis nicht fest: Ein Algorithmus berechnet den Tarif in Echtzeit anhand von Faktoren neu, die der Fahrgast nicht sieht. Das ist der Schlüssel des Systems und zugleich seine Blackbox.
Mit diesen Bausteinen fügt sich das Puzzle zur Hälfte zusammen. Dass es Uber nur für Fahrten zwischen Städten gibt, führt man auf Markt, Regulierung und Größe zurück. Was niemand so recht beantworten kann —wie ein Teilnehmer fragt— ist, warum die Taxibranche weniger Dienste zu höheren Preisen statt mehr Dienste zu moderaten Preisen bevorzugt. Die Rechnung geht nicht auf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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