Trump rechtfertigt den Abzug aus dem Persischen Golf: Sieg oder Ausrede?

Der Abzug der USA aus dem Persischen Golf: echter Sieg oder Schwächezeichen? Die Skepsis wächst, da Notenbanken US-Staatsanleihen verkaufen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Trump sagt, die USA verlassen den Golf, weil sie gewonnen haben: die ökonomische Analyse, die nicht überzeugt

Ziehen sich die Vereinigten Staaten aus dem Persischen Golf zurück, weil die Mission erfüllt ist – oder weil die Rechnung nicht mehr bezahlbar ist? Die Erklärung von Donald Trump, von seinen Kritikern als "Sleepy" verspottet, hat die Debatte über den wahren Grund des Abzugs neu entfacht.

Während die offizielle Erzählung den Rückzug als Triumph verkauft, erzählen die Kapitalflussdaten eine andere Geschichte. Die Notenbanken reduzieren ihr Engagement in US-Staatsanleihen, was manche als Misstrauensvotum gegenüber dem Dollar deuten. "Die Zahlen spiegeln nicht den Pestgestank wider, der vom Dollar ausgeht", heißt es aus skeptischen Kreisen. Dazu kommt die militärische Erzählung: die Behauptung, die iranischen Raketenkapazitäten seien bereits neutralisiert worden, womit der Rückzug gerechtfertigt werde.

Doch die unbequeme Frage bleibt: Wenn der Sieg so klar ist, warum wirkt der Abzug eher wie eine Flucht als wie eine Siegesparade? Die Ironie, dass das mächtigste Land der Welt seinen Rückzug als Erfolg verkaufen muss, sagt viel über den Zustand seiner Hegemonie aus.

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