Trump finanziert Putins Krieg, statt für venezolanisches Öl zu zahlen

Venezuela hätte laut kursierenden Berechnungen nur einen Teil des Werts der von den USA geförderten Erdöls erhalten. Die Produktion wächst 2026 um 7 %, gegenüber 30 % jährlich zwischen 2021 und 2025.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Nach kursierenden Berechnungen wird ein Teil des venezolanischen Erdöls in Kryptowährungen bezahlt und ein weiterer Teil gar nicht, was die Produktion bremst. Die venezolanische Produktion wuchs 2026 um 7 %, gegenüber jährlichen Steigerungen von über 30 % zwischen 2021 und 2025.

Die Erdölproduktion Venezuelas wuchs **2026** um **7 %**. Das ist die Zahl, die in den Kreisen diskutiert wird, die den Energiepuls des Landes verfolgen, und sie steht im Kontrast zum Tempo der Vorjahre: Zwischen **2021** und **2025** stieg die Produktion um mehr als **30 %** pro Jahr. Hinter dieser Verlangsamung steht ein Streit darüber, wie das das Land verlassende Erdöl bezahlt wird.

## Teilweise Bezahlung in Kryptowährungen

Nach einer kursierenden Berechnung sollen venezolanische Erdöle im Wert von mehr als **20 Millionen Dollar** gefördert worden sein, deren Verbleib unklar ist. Ein Teil des Werts sei in Kryptowährungen an die venezolanische Regierung überwiesen worden, und dieses Geld sei auf dem freien Kryptomarkt des Landes gelandet, der gewachsen ist. Eine andere Version besagt, dass gar nicht gezahlt wird und der Käufer alles behält. Als nahezu sicher gilt – mit **99,99 %** Wahrscheinlichkeit nach derselben Version –, dass zumindest ein Teil des Erdölgelds nie in Venezuela ankommt.

Der Mechanismus ist wichtig, weil er die Produktion beeinflusst. Ist die Gewinnmarge negativ, hat der Produzent keinen Anreiz, mehr zu fördern. Produktion steigt nicht aus Patriotismus: Sie steigt, wenn der erzielte Preis die Kosten deckt und Gewinn übrig lässt. Bei teilweiser oder ausbleibender Zahlung ist das Ergebnis genau das, was die Zahlen zeigen: **7 %** Wachstum 2026 gegenüber Jahren mit Steigerungen von über **30 %**.

## Misstrauen als Politik

Der Grund für diese Zahlungsweise ist kein wirtschaftlicher, sondern ein politischer. Es gebe ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber den venezolanischen Behörden: die Angst, dass die Zahlung des vollen Werts des Erdöls die Regierung stärkt und sie zu mehr Selbstbewusstsein ermutigt. Es ist eine Paranoia, die nach dieser Lesart dem schadet, der sie praktiziert, weil sie ein Ansteigen der Produktion verhindert und das Erdöl verteuert, das der US-Markt selbst braucht.

Das Ergebnis ist eine Art Kreislauf: Es wird nicht gezahlt, weil misstrauisch ist, und es wird nicht mehr produziert, weil nicht gezahlt wird. Währenddessen fließt das Geld, das nicht ins venezolanische Erdöl geht, in andere Verpflichtungen. Der Vergleich wird mit **Russland** gezogen, das für das verkaufte Öl tatsächlich bezahlt wird, sogar mit Überschuss.

## Russland beliefert Europa nicht mehr

Russland hat keine Kapazität mehr, um den europäischen Energiemarkt zu beliefern. Die Ukraine hat seine westliche Energieinfrastruktur zerstört, so die Version, die in diesen Kreisen kursiert. Übrig bleibt Kapazität für Asien und die Ostküste der USA. Das ist das Spielfeld: ein venezolanisches Erdöl, das nicht recht in Schwung kommt, und ein russischer Lieferant, der seinen europäischen Markt verloren hat.

Die Folge für die Vereinigten Staaten ist, dass sie gleich zwei verlässliche Quellen gleichzeitig verlieren. Und die venezolanische Produktion mit ihren **7 %** Wachstum 2026 reicht nicht aus, um die Lücke zu schließen. Die Zahl von **30 %** jährlich zwischen **2021** und **2025** markiert den Unterschied zwischen einer Politik, die zahlt, und einer, die nicht zahlt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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