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Taxifahrer in Madrid-Usera niedergestochen, weil er zwei Fahrgäste ablehnte
Ein 23-jähriger Taxifahrer wurde in Usera, Madrid, niedergestochen; zwei Festnahmen, ein Spanier und ein Nicaraguaner. Die Debatte über die Unsicherheit in der Branche flammt erneut auf.
Taxifahrer in Usera niedergestochen, nachdem er zwei Fahrgäste ohne Reservierung abgelehnt hatte
Ein 23-jähriger Taxifahrer wartete in der Straße Marcelo Usera im Madrider Stadtteil Usera auf einen vorbestellten Kunden, als zwei Männer ihn zwingen wollten, sie mitzunehmen. Als er sich weigerte, wurde er lebensgefährlich niedergestochen. Beide Angreifer, ein 27-jähriger Spanier und ein 25-jähriger nicaraguanischer Staatsbürger, wurden von der Polizei festgenommen.
Der Vorfall, der sich in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 14. Juni, ereignete, entfacht erneut die Debatte über die Sicherheit in einer Branche, die sich wiederholt über Überfälle und Angriffe beklagt. Taxifahrer beklagen, dass fehlende Kontrollen an den Haltestellen und die Straflosigkeit solche Vorfälle begünstigen. Die Nationalpolizei untersucht, ob die Festgenommenen vorsätzlich handelten oder im Affekt nach der Ablehnung zuschlugen.
In sozialen Medien und Foren wurde schnell die Nationalität des spanischen Festgenommenen thematisiert, mit Kommentaren, die seine tatsächliche Herkunft anzweifeln. Die offiziellen Daten zeigen jedoch, dass sich beide in Untersuchungshaft befinden und auf den Prozess warten. Die Hauptstadt Madrid verzeichnet nach inoffiziellen Zahlen aus Sicherheitskreisen im Durchschnitt täglich einen Messerstechopfer. Würde sich das bestätigen, stellte das die Wirksamkeit der Präventionspolitik in Frage.
Der verletzte Taxifahrer liegt derweil weiterhin in schwerem Zustand im Krankenhaus. Da es kein zuverlässiges öffentliches Register für Angriffe auf Fahrer gibt, bleibt das tatsächliche Ausmaß des Problems Anekdoten und inoffiziellen Zahlen überlassen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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