«Taken»: Eine DVD und ein Rätsel, das niemand löst

Ein Forennutzer behauptet, die erste Folge von «Taken» gesehen zu haben, und fragt, ob sie jemand sonst kennt. Niemand weiß, wo sie läuft, und er verrät die Handlung nicht.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

«Taken»: Eine DVD und null Hinweise, wo man sie sehen kann

Gibt es eine Serie namens «Taken», die fast niemand gesehen hat und die es nur auf DVD gibt? Das ist zumindest der Eindruck, den ein Gespräch hinterlässt, das mit einer einsamen Sichtung beginnt und in einem kleinen Fall audiovisueller Archäologie endet. Der Verfasser des ersten Beitrags bestätigt, die erste Folge gesehen zu haben, und stellt eine scheinbar harmlose Frage: ob sie jemand sonst gesehen habe. Die überwiegende Antwort ist ein unangenehmes Schweigen. Niemand weiß, wo sie ausgestrahlt wird. Niemand weiß, worum es geht. Und der Fragende weigert sich, es zu verraten.

Was ist «Taken» und warum findet sie niemand

Die Serie existiert, zumindest für den, der sie gesehen hat. Das Problem ist die Verbreitung. Fragt man, wo man sie sehen kann, fällt die Antwort so knapp wie aufschlussreich aus: auf meiner DVD. Keine Streamingdienste, kein Fernsehen, kein Streaming. Die übrigen Versuche, sie ausfindig zu machen, führen zu einem Google-Link und der Erwähnung einer Website, auf der man zweifelt, ob die Seite überhaupt noch funktioniert.

Der Verfasser des Beitrags räumt selbst ein, nicht zu wissen, wo die Serie zu sehen ist, und schlägt vor, selbst zu suchen. Er fügt allerdings einen Wikipedia-Link mit der Handlung für diejenigen hinzu, die sich keine Mühe machen wollen. Die Ironie ist fein: eine Serie, die angeblich relevant ist und die man nur über analoge Wege oder über das Gedächtnis derjenigen aufspüren kann, die sie zu Hause haben.

Das Mysterium, nicht zu verraten, worum es geht

Es ist eine bewusste Entscheidung, die Handlung nicht preiszugeben. Das Argument: Wer nach nur einer Folge etwas verrät, könnte Leute anlocken, die nicht darauf vorbereitet sind. Der Satz klingt, wörtlich genommen, wie eine Sektenwarnung oder eine Empfehlung zur Sichtung mit vorherigem Katechismus. Der Verfasser betont, er habe andere Meinungen einholen wollen, keine Zusammenfassung schreiben.

Dieser Widerstand gegen jede Erklärung des Inhalts löst zwei Reaktionen aus. Zum einen die echte Neugier derjenigen, die wissen wollen, worum es geht. Zum anderen den Ärger derjenigen, die es für Zeitverschwendung halten, ein Thema zu eröffnen und nicht den geringsten Hinweis zu geben. Der Austausch wird angespannt, als jemand vorwirft, ein Thema ohne Absicht zu debattieren zu eröffnen.

Der Namensfehler, der alles verändert

Die Pointe kommt mit einer Rechtschreibkorrektur. Jemand weist darauf hin, dass der Name des Regisseurs im Titel falsch geschrieben ist, und dass das symptomatisch ist: Wer nicht lesen kann, was auf einem Cover steht, sollte in anderen Angelegenheiten keine Lektionen erteilen. Der Stich hat seinen Witz, weil der Titel des Themas selbst den Fehler enthält. Stephen statt Steven, oder umgekehrt, je nach Betrachtungsweise.

Das Detail verwandelt eine Diskussion über eine Serie in ein Urteil über die Glaubwürdigkeit dessen, der sie empfiehlt. Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Fehler ein Thema in die persönliche Diskreditierung abdriftet. Und hier geschieht es mit einer Geschwindigkeit, die nachdenklich macht über die Geduld der Diskutanten.

Wo man «Taken» sehen kann: die Antwort, die nicht kommt

Die zentrale Frage bleibt ohne klare Antwort. Es wird ein Link zu einer Website mit Zweifeln und eine mögliche Plattform erwähnt, aber nichts bestätigt. Der Verfasser bedankt sich für den Versuch, mehr nicht. Es gibt keine Verifizierung, keinen offiziellen Link, keine Staffeln, keine Besetzung. Nur eine DVD und das Gefühl, dass die Serie aus einer anderen Zeit oder einem anderen Vertrieb stammt.

Das Fazit, wenn man es so nennen kann: «Taken» existiert für den, der sie im physischen Format besitzt, und für niemanden sonst. Alle anderen müssen sich mit der Wikipedia oder ihrer Neugier begnügen. Letzte Ironie: eine Serie, die als nichts für Unvorbereitete präsentiert wird und die praktisch fast unmöglich zu finden ist.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).

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