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Sumar und Podemos in Galicien schwächer als PACMA
Sumar und Podemos stürzen in Galicien ab: weniger Stimmen als PACMA und nur einer von 1.500 Wählern. Die Niederlage warnt vor Risiken bei der Europawahl.
Sumar und Podemos stürzen in Galicien ab: weniger Stimmen als PACMA
Die galizischen Wahlen 2024 haben ein Ergebnis geliefert, das für die gesamtspanische Linke an Groteske grenzt. Sumar und Podemos landeten laut den von Analysten verwendeten Auszählungen hinter PACMA, und etwa einer von 1.500 Wählern soll eine dieser beiden Parteien gewählt haben. Die Niederlage ist nicht nur eine Schlappe: Sie ist ein Verschwinden von der politischen Landkarte Galiciens. Pudrimos, wie die Koalition umgangssprachlich genannt wird, hat keinen einzigen Sitz halten können.
Alfonso Ruedas PP hat die absolute Mehrheit verteidigt, der BNG ist deutlich gestärkt und die PSOE hat massiv verloren. Doch der Blick richtet sich auf den Absturz der Linken links der PSOE, die nicht einmal die Proteststimmen gegen die Zentralregierung für sich nutzen konnte. Die Frage, die in der Luft liegt: Weist dieses Ergebnis voraus, was bei der Europawahl passieren könnte?
Die Niederlage von Sumar und Podemos in Zahlen
Die Zahlen sind unbeirrbar. Sumar und Podemos erhielten weniger Stimmen als PACMA, eine Tierrechtspartei ohne territoriale Struktur in Galicien und ohne Präsenz in den Wahldebatten. Der Vergleich ist vernichtend: Während der BNG auf 25 Sitze wuchs, verblasste die Koalition von Yolanda Díaz. Einer von 1.500 Galiziern wählte eine dieser beiden Gruppierungen – ein Anteil, der die politische Bedeutungslosigkeit dieses Spektrums widerspiegelt.
Die häufigste Analyse lautet, dass Sumar und Podemos die galizischen Wähler nicht erreichen konnten. Sánchez' Wahlkampf in Galicien mit täglichen Kundgebungen hat die Linke nicht mobilisiert. Im Gegenteil: Er könnte die Rechte eher mobilisiert haben. Manche behaupten, galizische Wähler bestrafen Konfrontation und belohnen solide Regierungsarbeit.
Warum der BNG die Stimmen der Linken einsammelt
Der BNG hat einen Großteil der Stimmen absorbiert, die früher an Podemos oder Sumar gingen. Die Stimmen der gesamtspanischen Linken landeten beim BNG, der sich als nationalistische Option ohne den Madrider Ballast präsentiert. Die These, die kursiert: Linke Wähler bevorzugen eine eigene galizische Marke gegenüber einer gesamtspanischen Franchise, die sie als Teil des Problems wahrnehmen.
Der BNG ist nicht nur gewachsen: Er hat seine Stimmen laut verfügbaren Daten binnen einem Jahrzehnt verdreifacht. Das zeigt, dass es sich nicht um eine vorübergehende Proteststimme handelt, sondern um eine strukturelle Verschiebung. Die gesamtspanische Linke hat in Galicien ihre Erzählung verloren, und der Nationalismus hat diese Lücke besetzt, ohne sich radikalisieren zu müssen.
Die PP hält stand, die PSOE stürzt ab
Die PP hat mit absoluter Mehrheit gewonnen, obwohl sie Stimmen verloren hat. Alfonso Rueda behält Galicien und festigt eine Hochburg, die schon lange besteht. Die Deutung: Galizische Wähler, selbst solche, die von der PP nicht begeistert sind, bevorzugen Stabilität statt Experimente. Sánchez' Wahlkampf war paradoxerweise ein Antrieb für die Mobilisierung der Rechten.
Die PSOE ist abgestürzt, aber nicht so tief wie Sumar und Podemos. Die Marke PSOE hält sich besser als die ihrer Partner, verliert aber Sitze. Die Ironie: Sánchez hat sich in Galicien engagiert, und das Ergebnis fiel schlechter aus als erwartet. Der Sánchez-Effekt wirkte entgegengesetzt zur beabsichtigten Richtung.
Die Zukunft von Sumar und Podemos: Abbau oder Neugründung?
Die Lage von Sumar und Podemos ist kritisch. Sie sind ohne Vertretung in Galicien geblieben, und ihre nationale Perspektive hängt an der Europawahl. Manche fordern eine Verkleinerung der Struktur und das Ablegen der Waffen – metaphorisch gesprochen. Der meistgeäußerte Vorschlag: Irene Montero soll ihr Mandat im Kongress nicht aufgeben, um bei der Europawahl anzutreten, denn sie könnte ohne Mandat und ohne Gehalt dastehen.
Die Rechnung ist kalt: Wenn Sumar und Podemos bei der Europawahl nicht aufholen, schrumpft ihr politischer Einfluss auf null. Die Marke ist angeschlagen, und die Wähler verzeihen nicht. Schwesterlichkeit allein gewinnt keine Wahlen.
Fazit: Die Abrechnung mit dem Sánchezismus fordert Opfer
Das galizische Ergebnis lässt einen klaren Schluss zu: Wähler bestrafen Konfrontation und belohnen Regierungsarbeit. Sumar und Podemos haben die Zeche für eine Strategie gezahlt, die in Galicien scheiterte. Die PP hält stand, der BNG wächst, und die gesamtspanische Linke verblutet. Bestätigt sich der Trend bei der Europawahl, muss sich das Lager von Yolanda Díaz neu erfinden – oder verschwinden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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