Studie zeigt: Diese männlichen Tanzbewegungen finden Frauen besonders attraktiv

Eine Studie der Northumbria University mit gesichtslosen Avataren zeigt, welche männlichen Tanzbewegungen als besonders attraktiv gelten. Erfahren Sie, welche Bewegungen am besten abschneiden.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Eine Studie der Northumbria University, veröffentlicht in Biology Letters, kommt zu dem Schluss, dass Männer, die beim Tanzen am besten bewertet werden, den Oberkörper, den Nacken und die Knie stärker bewegen. Die schlechtest bewerteten beschränken sich auf repetitive Arm- und Beinbewegungen.

Wer gut tanzt, kommt leichter an. Das hat die Oma schon gesagt, und nun gibt ihr die Wissenschaft recht. Ein Forscherteam der **Northumbria University** im **Vereinigten Königreich** hat identifiziert, welche männlichen Bewegungen von Frauen als attraktiver empfunden werden. Die von dem Evolutionspsychologen **Nick Neave** geleitete Studie wurde in der Fachzeitschrift **Biology Letters** veröffentlicht.

## Gesichtslose Avatare, um die Bewegung zu isolieren

Die Herausforderung bestand darin, das Tanzen vom Gesicht zu trennen. Dazu wurden die Bewegungen der Teilnehmer mithilfe von 3D-Motion-Capture-Technologie in gesichtslose digitale Avatare umgewandelt. So sah die bewertende Person weder Aussehen noch Gesichtszüge des Tänzers, sondern nur dessen Bewegungsweise. Die Untersuchung zeigte, dass die am besten bewerteten Männer eine größere Beweglichkeit des Oberkörpers, Flexibilität im Nacken und rhythmische Kniebewegungen aufwiesen. Die schlechtest bewerteten bewegten dagegen meist nur Arme und Beine auf repetitive Weise und hielten den Rest des Körpers eher steif.

## Signale für Gesundheit und Koordination

Laut den Forschern werden diese Bewegungen unterbewusst als Hinweise auf gute körperliche Verfassung und sportliche Fähigkeit interpretiert. Tanzen fungiere so als biologisches Signal für Gesundheit, motorische Koordination und körperliche Vitalität. Nicht zum ersten Mal betrachtet die Wissenschaft das Tanzen aus evolutionärer Sicht: Die Ausgangshypothese lautet, dass bestimmte Gesten Informationen über den Zustand des Körpers vermitteln, ganz ohne Worte.

## Was man daraus schließen kann

Die Studie besagt nicht, dass es eine Sieger-Choreografie gibt, und verspricht auch keine Wunder auf der Tanzfläche. Sie deutet lediglich an, dass sich die Aufmerksamkeit auf den ganzen Körper richtet, nicht auf das Herumfuchteln mit den Armen. Wenn Sie sich für das Thema aus Gesundheits- oder Selbstwertgründen interessieren, gilt zu bedenken: Es handelt sich um eine einzelne Untersuchung, und Schlussfolgerungen über sich selbst sollte man mit einem Fachmann besprechen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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