Streit um die Große Moschee in Straßburg und der Ärger mit Wikipedia

Die katarische Finanzierung der Großen Moschee in Straßburg und der Umgang Wikipedias entfachen erneut die Debatte über Neutralität und ein Islamverbot in Europa.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Große Moschee in Straßburg entfacht die Debatte über Wikipedias Neutralität neu

Der Wikipedia-Artikel über Straßburg hat eine Welle der Kritik ausgelöst, weil die Große Moschee als eines der bedeutendsten Merkmale der Stadt hervorgehoben wird – noch vor dem Münster oder der Foie Gras. Die Moschee, finanziert mit Geldern aus Katar und Saudi-Arabien, ist zum Brennpunkt einer Debatte geworden, die Stadtplanung, Religion und Außenpolitik vermischt.

Eine Strömung sieht im Bau des Gotteshauses eine Strategie ausländischer Einflussnahme, die zu wenig diskutiert wird. Eine andere hingegen hält die Kritik für verdeckte Ablehnung der muslimischen Präsenz auf dem Kontinent. Dazwischen befeuert der Vorschlag, den Sarracin als Sekte zu verbieten, die Diskussion über die Grenzen der Religionsfreiheit und die Wirksamkeit von Verboten.

Befürworter des Verbots verweisen auf das Beispiel von Sekten wie Scientology, Skeptiker erinnern dagegen an das Scheitern der Prohibition in den 1920er Jahren: Ein Verbot beseitigt das Problem nicht, es versteckt es nur. Das Fazit bleibt offen, während die europäischen Institutionen zur Herkunft des Geldes schweigen, das die neuen Gebetsstätten finanziert.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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