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Strategy verkauft 1.638 Bitcoins mit 105 Millionen Verlust
Strategy verkauft 1.638 Bitcoins mit einem Verlust von 105 Millionen Dollar und könnte 23.400 weitere abstoßen. Der ewige HODL bröckelt.
Strategy verbucht 105 Millionen Dollar Verlust bei ihrem jüngsten Bitcoin-Schachzug
Das Unternehmen von Michael Saylor hat 1.638 Bitcoins verkauft und dabei einen Verlust von 105 Millionen Dollar hingenommen. Der Schritt ist kein Zufall: Das Unternehmen braucht Liquidität für Dividenden und den Rückkauf seiner Vorzugsaktien und hat bereits angekündigt, Tausende weitere verkaufen zu können. Die Rede ist von bis zu 23.400 zusätzlichen Einheiten, um die Dollar-Reserve aufzufüllen.
Der ewige HODL hatte ein Verfallsdatum
Jahrelang hieß die Devise: „Wir werden Bitcoin nie verkaufen.“ Die buchhalterische Realität hat sie eingeholt. Saylor präzisiert nun, das sei eine persönliche Meinung gewesen, doch der Riss in der Erzählung ist offensichtlich. Für manche ist der Verkauf aus unternehmerischer Sicht einwandfrei: Der Verlust ist gering im Vergleich zum durchschnittlichen Kaufpreis von rund 75.000 Dollar. Für andere ist es das Ende des Mythos vom ewigen HODL. Der Vorstandsvorsitzende hat zudem im Weißen Haus dafür plädiert, dass Staat und Banken den Zugang zu Bitcoin kontrollieren – eine Wende, die nicht alle für stimmig halten.
Der Abgrund bei 60.000 Dollar
Bei einem Bitcoin-Kurs zwischen 64.000 und 65.000 Dollar hält sich MSTR bei rund 100 Dollar je Aktie. Die Gefahr besteht, wenn der Preis die 60.000 Dollar deutlich unterschreitet: Die pessimistischsten Prognosen nennen 45.000 oder sogar 30.000 Dollar – ein Szenario, das das Unternehmen in die Bredouille bringen würde. Die fast eine Million Bitcoins im Bestand sind zugleich ihr größtes Aktivum und ihre größte Verbindlichkeit.
Solange die Unterstützung bei 60.000 Dollar hält, applaudiert der Markt dem Management. Fällt sie, wackelt das ganze Kartenhaus. Die Frage, wer diese Bitcoins absorbieren wird, bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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