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Strafbestand gegen Spaniens Sánchez wegen Ceuta-Invasion sieht bis zu 15 Jahre Haft vor
Pedro Sánchez wird wegen Gefährdung des spanischen Friedens in der Ceuta-Affäre untersucht. Der Strafbestand sieht bis zu 15 Jahre Haft vor und wird von der Audiencia Nacional geprüft.
Die **Audiencia Nacional** (das spanische Höchstgericht) untersucht einen Strafbestand, der Ministerpräsident **Pedro Sánchez** im Zusammenhang mit der Invasion von Ceuta belasten könnte, mit Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren.
Der Fall, der die **Audiencia Nacional** erreicht hat, richtet den Fokus auf ein schweres Verbrechen: die Gefährdung des Friedens oder der Unabhängigkeit des Staates. Richterin **María Tardón** leitet die Ermittlungen, die nach der Migrationswelle in **Ceuta** im vergangenen Juli eingeleitet wurden. Die Rede ist von bis zu einem Dutzend möglicher Straftaten, doch eine davon zielt direkt auf die Regierung, und zwar konkret auf Präsident **Sánchez** und Innenminister **Fernando Grande-Marlaska**.
## Ein Straftatbestand mit strafrechtlichen Folgen
Der betreffende Strafbestand ist in Artikel **590.1 des Strafgesetzbuches** verankert. Im Wesentlichen wird bestraft, wer durch "gesetzwidrige oder nicht ordnungsgemäß genehmigte Handlungen" Spanier "Belästigungen oder Repressalien gegen ihre Person oder ihr Eigentum" aussetzt. Nach Auskunft konsultierter Justizquellen kann die Strafe, wenn der Täter eine Amtsperson oder Beamter ist, zwischen **acht und fünfzehn Jahren Haft** liegen. Andernfalls sinkt der Rahmen auf vier bis acht Jahre. Selbst wenn die Belästigungen oder Repressalien nicht eintreten, sieht das Strafgesetzbuch eine geringere Strafe vor.
## Die territoriale Integrität im Visier
Richterin **Tardón** hat in ihren Beschlüssen bereits angedeutet, dass die Invasion von **Ceuta** möglicherweise eine "Absicht, den Staat anzugreifen und seine territoriale Integrität zu verletzen", hatte. Diese Worte sind nicht neu, denn Präsident **Sánchez** selbst bezeichnete das Geschehene als "einen Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens". Die Ermittlungen betrachten den Masseneinmarsch als mögliches Instrument eines "hybriden Krieges" oder einer "grauen Zone", mit dem Ziel, das Leben und die Rechte der Bürger einer gesamten autonomen Stadt zu stören.
## Hochverrat oder Gefährdung des Friedens?
Wichtig ist die Klarstellung, dass es laut denselben Quellen nicht um Hochverrat geht. Für eine Anklage wegen Hochverrats wäre ein Kriegszustand zwischen Spanien und Marokko erforderlich, was selbst im Hinblick auf einen "hybriden Krieg" als kaum haltbar gilt. Der untersuchte Strafbestand ist vielmehr der der Gefährdung des Friedens oder der Unabhängigkeit des Staates. Sollte Richterin **Tardón** strafrechtlich relevante Hinweise finden, die direkt auf Präsident **Sánchez** oder einen Minister verweisen, müsste sie den Fall an den **Tribunal Supremo** (Obersten Gerichtshof) abgeben, da **Sánchez** als Amtsträger Immunität genießt. Der Oberste Gerichtshof müsste seinerseits beim Abgeordnetenkongress ein Ersuchen stellen, um ein Strafverfahren einleiten zu können.
## Die Ermittlungen werden zusammengeführt
Die Untersuchung beschränkt sich nicht auf die Regierungsspitze. Richterin **Tardón** hat auch die Unterlagen zum Regierungsdelegierten in **Ceuta**, **Miguel Ángel Pérez Triano**, erhalten, der wegen mutmaßlicher Amtspflichtverletzung untersucht wird. Ziel ist es, alle Verfahren zusammenzuführen, um mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten bei der Ankunft von mehr als **80.000 Migranten** zu klären.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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