Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Steuern statt Migranten: Wer die Brieftasche wirklich leert
Eine Anekdote aus Katalonien zeigt: Der Staat leert durch Steuern und Gebühren die Brieftasche mehr als Migranten. Die 'Invasion' als steuerliche Ablenkung.
Wer die Brieftasche wirklich leert: Steuern, nicht Migranten
Es gibt eine Anekdote, die die Debatte über die "Invasion" auf den Punkt bringt: Ein Anwohner einer Region Kataloniens mit hohem Migrantenanteil versichert, dass ihm in seinem ganzen Leben noch nie ein Einwanderer einen einzigen Euro gestohlen hat. Auch kein Katalane. Wer ihm dagegen die Brieftasche geleert habe, so seine Behauptung, seien die Gemeinden, die Polizei und das Finanzamt gewesen. Oder anders gesagt: der Staat.
Die Diskussion über die Ankunft von Migranten als wirtschaftliche Bedrohung lässt die Steuerdaten meist außer Acht. Man spricht von Konkurrenz um Dienstleistungen, Druck auf dem Wohnungsmarkt und Kriminalität, aber selten wird auf den Tisch gelegt, wie viel Einkommensteuer, Sozialabgaben oder kommunale Gebühren vom Gehalt eines jeden Arbeitnehmers abgezweigt werden. Das Narrativ der "Invasion" erfüllt damit eine politische Funktion: Es verlagert den Unmut der Steuerzahler ins Ausland.
Von manchen Seiten wird behauptet, die "Invasion" habe schon vor Jahren stattgefunden und der nächste Schritt werde sein, Migranten in Ämtern der Verwaltung und Politik zu sehen. Das Argument appelliert an die Angst statt an das Einwohnermeldewesen. Währenddessen ist es das Steuersystem, das Monat für Monat an der Brieftasche zieht – mit einer Einnahmekraft, die kein Schiffsunglück und kein Zaun aufhalten kann.
Wer den Verantwortlichen für seine Monatsabrechnung sucht, sollte den Gehaltszettel prüfen. Dort liegt die Antwort, in der Zeile der Einkommensteuer. Und trotzdem geht niemand dagegen auf die Straße.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Das Rote Kreuz erhielt in weniger als drei Jahren 3.490 Zuschüsse über mehr als 645 Millionen Euro, was die öffentliche Finanzierung in den Fokus der Ceuta-Bewohner rückt.
Sánchez wird bei einer Niederlage nicht zurücktreten: Die meisten erwarten, dass er die Opposition anführen will, doch seine Immunität könnte ihn binnen Monaten in Untersuchungshaft bringen.
Die spanische Regierung ließ 2025 laut Berichten über 48.000 Abschiebebescheide unvollstreckt und löschte in fünf Jahren 1,1 Millionen Einträge im Strafregister.