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Spritpreise steigen um 20 % – Ende der Steuerermäßigung in Spanien
Benzin kostet nach dem Ende der steuerlichen Ermäßigung in Spanien 1,66 €/l, Diesel 1,75 €/l. Die Preise steigen weniger als im EU-Durchschnitt, doch die Autofahrer sparen nicht.
Warum steigen die Spritpreise um 20 %? Benzin bei 1,66 €, Diesel bei 1,75 €
Diesen Montag kostet Benzin 1,66 Euro pro Liter – der höchste Stand seit vier Jahren –, Diesel 1,75 Euro. Unmittelbare Ursache ist die Reduzierung der Ermäßigung der spanischen Mineralölsteuer (ein Rabatt auf die Kraftstoffsteuer) seit dem 1. August. Der europäische Vergleich zeigt jedoch eine Nuance: Spanien liegt 5,8 Punkte unter dem EU-Durchschnitt, wo die Kraftstoffpreise im Jahresvergleich um 13,7 % gestiegen sind. Die Preise steigen also, aber weniger als anderswo.
Wer den sozialistischen Weltuntergang prophezeit hatte, sieht sich bestätigt; wer mit Frankreich vergleicht – dort kostet der Liter rund 2,50 Euro –, rechnet nach und zuckt mit den Schultern. Unterdessen bleiben die Autobahnen voll. Manche halten den Preis noch für weit entfernt von der Schmerzgrenze: „Erst ab 3 € pro Liter mache ich mir Sorgen.“ Andere weisen darauf hin, dass die M30 in Madrid weiterhin verstopft ist, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nicht nachlässt. Das Paradox: Die Spritpreise steigen, doch der Verkehr nimmt nicht ab.
Am Ende geht es in der Debatte nicht darum, ob der Preisanstieg real ist – das ist er –, sondern ob Spanien im Vergleich zum Nachbarn teuer oder günstig ist. Bei 2,50 € in Frankreich kann man immer nach Norden blicken und sich glücklich schätzen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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