Spanisches Spiel Blasphemous und die 30-Stunden-JRPG-Mauer

Neuer Dynasty Warriors, aufgegebene Atlus-JRPGs, reduziertes Blasphemous und Open-World-Ermüdung prägen das Gaming der spanischen Erwachsenen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die 30-Stunden-Mauer und der spanische Hit, der durchbricht

Das Gespräch beginnt mit einer bevorstehenden Ankündigung: die Präsentation einer neuen Konsole und vor allem das Versprechen eines starken Begleitspiels. Von dort aus entwickelt sich das Thema zu dem, was jeder gerade spielt. Das Ergebnis ist ein ziemlich getreues Porträt des erwachsenen spanischen Spielers: lange Spiele, die zur Hälfte abgebrochen werden, alte Titel, die für vier Euro wiederentdeckt werden, und der wachsende Verdacht, dass sich fast alles zu sehr wie bereits Gespieltes anfühlt.

Der erste Block gehört dem frisch erschienenen Dynasty Warriors, den Tester als das beste seit dem dritten Teil einstufen. Parallel dazu wird ein JRPG von Atlus zum perfekten Beispiel für diese Ermüdung: Nach 30 Stunden wird entweder die Schwierigkeit auf Minimum gesetzt oder das Spiel einfach hingeschmissen. Der Vergleich mit der Persona-Saga desselben Studios schneidet nicht gut ab.

Die Open World, die nach 20 Stunden deinstalliert wird

Der häufigste Fall betrifft einen Bestseller mit guter Atmosphäre: Er wird nach 20 Stunden deinstalliert. Die Diagnose ist hart und stimmt in mehreren Punkten überein: Alle Siedlungen sind Copy-Paste, Nebenquests wiederholen dasselbe Schema und der Spieler erkennt die Falle vor der zehnten Stunde. Die Empfehlung lautet, direkt zur Hauptgeschichte zu gehen und die Nebenmissionen denen zu überlassen, die die Nähte noch nicht gesehen haben.

Das Grundgefühl ist unbequem: Jedes Spiel scheint dasselbe Spiel zu sein. Manche führen dies, ohne Dramatik, einfach auf das Alter zurück.

Blasphemous, das spanische Studio und die wiederholte Empfehlung

Mitten in diesem Kater taucht eine konkrete Empfehlung auf: Blasphemous um 90% reduziert. Das Studio ist spanisch, das Lore hat lokale Anklänge und das Gameplay funktioniert. Vergleiche mit Castlevania und der Arbeit von MercurySteam kommen zur Sprache, wobei das Fazit lautet, dass die Karte nicht so labyrinthisch ist wie bei einem Metroid und das Gesamtpaket sehr gut ist. Für diejenigen, die 2D-Metroidvanias nicht ertragen können, ist die Warnung klar: Dies ist nicht ihr Genre.

Der Thread hinterlässt auch ein Katalog günstiger Wiederentdeckungen: Resident Evil 3 Remake für 4 Euro, mit dem Gefühl, dass Capcom mitten im Projekt die Finanzierung gekürzt wurde. Just Cause 2 für 3 Euro und die Überraschung, es nicht früher entdeckt zu haben.

Shooter, Schleichspiel und F.E.A.R.-Nostalgie

Die Suche nach einem Shooter zum Abschalten nimmt einen großen Teil des Gesprächs ein. Die Diagnose: Es gab eine Zeit, in der es schien, als würde nichts anderes gemacht, und jetzt herrscht Waisenkind-Gefühl. Es werden konkrete Dinge gewünscht: keine futuristischen Einstellungen, mit Schleichoption, im Stil von Far Cry. Die am häufigsten genannte Antwort ist Ghost Recon: Wildlands, mit einer großen Karte, Vier-Spieler-Koop und einer Mission, die darin besteht, den Predator zu jagen.

Die Nostalgie bringt die F.E.A.R.-Trilogie auf den Tisch: Bullet Time, brutale Action, eine feindliche KI, die immer noch herausfordernd ist, und Pavor-Sektionen. Zudem ist die Dauer ideal: Man beendet es, bevor es langweilig wird. Und die Erinnerung an das Mädchen, das plötzlich auftauchte, bleibt im Gedächtnis derer, die es gespielt haben.

Das Open-World-Problem und die Sarracena im Videospiel

Es gibt einen wiederkehrenden Punkt, der über den Katalog hinausgeht: Spiele geben Optionen, bestrafen aber, wenn man sie nicht wie gewünscht nutzt. Dishonored, Metal Gear, A Plague Tale 2 oder Metro Exodus sind Beispiele. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Wenn mir die Option gegeben wird, einen Feind zu töten, lasse ich ihn selten am Leben. Die Sarracena gehört in die reale Welt.

Der Thread endet genau dort, bei dem Widerspruch zwischen einem riesigen Katalog und dem Gefühl, dass kaum etwas die geforderten Stunden wert ist. Mit geöffneter Wunschliste und Zweifel, ob die nächste Ankündigung etwas ändern wird.



[Vereinzelt Daten, die das Gespräch hinterlässt:] Der neue Dynasty Warriors gilt als der beste seit dem dritten; das Atlus-JRPG hält 30 Stunden, bevor die Schwierigkeit gesenkt wird; die Open World wird nach 20 Stunden deinstalliert; Blasphemous ist bei GOG um 90% reduziert; Resident Evil 3 Remake wurde für 4 Euro gekauft; Just Cause 2 für 3 Euro; Ghost Recon Wildlands unterstützt bis zu vier Spieler; die Original-F.E.A.R.-KI ist immer noch herausfordernd.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1483 Antworten).

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