Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanisches Gericht verbietet Mann wegen WhatsApp-Beleidigungen soziale Medien
Ein spanisches Gericht hat einem Mann nach Beleidigungen per WhatsApp auferlegt, sich zwei Jahre von seiner Ex-Partnerin fernzuhalten. Die Kontaktverbotsanordnung gilt auch für den digitalen Kontakt.
Zwei Jahre Kontaktverbot wegen WhatsApp-Beleidigungen: Was die Anordnung genau verbietet
Ein spanisches Gericht hat einem Mann wegen beleidigender WhatsApp-Nachrichten an seine Ex-Partnerin eine zweijährige Kontaktverbotsanordnung auferlegt. Das Urteil, das für geteilte Meinungen gesorgt hat, beschränkt sich nicht auf den physischen Kontakt: Es erstreckt sich auch auf die digitale Kommunikation. Das heißt, der Verurteilte darf sich der Frau weder nähern noch sie über irgendeinen Kanal kontaktieren, einschließlich Instant Messaging.
Die Kontroverse hat zwei Fronten. Die erste ist die Verhältnismäßigkeit. Das Senden aggressiver Nachrichten bleibt, so unangenehm es auch sein mag, ein Akt ohne körperlichen Kontakt. Trotzdem beginnen die Gerichte, den virtuellen Raum als einen Bereich zu behandeln, auf den das Kontaktverbot ebenfalls Anwendung findet. Die zweite ist die Wirksamkeit: Eine Anordnung blockiert das Senden einer WhatsApp-Nachricht nicht technisch; sie macht es strafbar, wenn sie verletzt wird. Die Abschreckung hängt also vom Willen des Verurteilten ab.
Manche sind der Ansicht, dass der Anzeigende im Vorteil ist und dass Richter meist die Option wählen, die den Schutzrechten am stärksten dient. Es gibt auch die umgekehrte Lesart: Das Urteil sei eine Warnung an Männer über die Folgen solcher Verhaltensweisen, über den konkreten Fall hinaus.
Wie weit reicht das digitale Kontaktverbot?
Entscheidend ist, soziale Medien im Sinne der Anordnung als "Raum" zu betrachten. Das ist keine isolierte Auslegung: Immer mehr Urteile enthalten ein Kontaktverbot per WhatsApp, E-Mail oder sozialen Medien. Das Problem ist, dass es im Gegensatz zur physischen Annäherung technisch unmöglich ist zu verhindern, dass eine Nachricht ihr Ziel erreicht. Die Sanktion kommt danach, wenn das Opfer die Verletzung anzeigt.
Die Frage, die über dem Urteil schwebt, ist, ob zwei Jahre Kontaktverbot wegen einiger Nachrichten – im Kontext einer Trennung und eines Gefühlsausbruchs – verhältnismäßig sind oder ob die justizielle Reaktion umgekehrt übermäßig präventiv geworden ist. Der Fall lässt eine grundsätzliche Frage offen: Wie setzt man einen physischen Abstand durch in einer Umgebung, in der die Menschen zunehmend im Handy leben?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).
In Ceuta, Spanien, rufen dieselben sozialen Medien, die den Migrationsdruck verstärkten, nun zu Aktionen gegen die eigenen Nachbarn auf. Die politische Krise liegt offen zutage.
Ein Video zeigt einen Demonstranten, der in Frankreich einen Baum mit einer Kettensäge fällt. Der Vorfall entfacht erneut die Debatte um Proteste und Straflosigkeit.
Die britische Regierung plant eine Kampagne, die Haushalte zur Bevorratung von Lebensmitteln und Wasser gegen Cyberangriffe, Extremwetter oder einen Staatsangriff aufrufen soll. Europa hat bereits…
Eine Bürgschaft über 6.000 € würde laut Berechnung eines Forennutzers etwa 300 € pro Jahr kosten; die Bank trägt kein Risiko, und der Vermieter könnte sie ohne Angabe von Gründen einziehen.