Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanischer Sender TVE erwägt Verpflichtung von Jesús Calleja nach Sánchez-Besuch
TVE prüft eine Verpflichtung von Jesús Calleja nach dessen Besuch bei Sánchez in La Mareta. Der Einsatz öffentlichen Geldes und der Preis politischer Freundschaft stehen in der Kritik.
Was kostet es, beim Präsidenten gut im Kurs zu stehen? Wenn die Verpflichtung bestätigt wird, könnte die Antwort in den Haushalten von RTVE liegen. Der spanische öffentlich-rechtliche Sender prüft, Jesús Calleja nach dem Besuch des Moderators bei Pedro Sánchez in La Mareta, der offiziellen Residenz auf Lanzarote, in sein Programm aufzunehmen.
Die Rechnung auf Kosten des Steuerzahlers
Die Nachricht hat eine Welle der Unruhe ausgelöst, die über die Fernsehwelt hinausgeht. Hinter der Kontroverse steht eine unbequeme Frage: Warum sollte ein öffentlicher Sender jemanden, der sich mit dem Präsidenten hat ablichten lassen, mit einem Vertrag belohnen? In Wirtschaftskreisen ist von einer „Belohnung für Loyalität" die Rede, und manche erinnern daran, dass das Geld von den Steuern aller kommt. Kritiker sehen in solchen Entscheidungen zudem die Gefahr, dass der öffentliche Rundfunk zum persönlichen Herrschaftsbereich wird.
Vom Friseursalon ins Fernsehen: Callejas Aufstieg
Calleja ist kein Unbekannter. Seine Karriere, die in einem Friseursalon begann, gehört zu den Erfolgsgeschichten, die im Fernsehen am häufigsten erzählt werden. Doch diese bescheidene Vergangenheit kollidiert mit dem öffentlichen Bild eines sympathischen Multimillionärs, der immer lächelt und immer ein Produkt zu verkaufen hat, etwa Bion 3. Der Moderator hat zudem seine Teilnahme an der Dakar angekündigt, und nicht wenige vermuten, dass ein TVE-Vertrag dazu dienen könnte, diese zu finanzieren.
Der Schatten der politischen Freundschaft
Der Besuch in La Mareta war kein einfacher Kaffeeklatsch. Die persönliche Beziehung zu Sánchez ist zum Kern der Kontroverse geworden. Manche argumentieren, ein Profi seines Formats brauche keine Gönner, doch andere sehen in diesem Schritt die Bestätigung, dass im öffentlichen Fernsehen weiterhin die Nabelschnur zum Amtssitz Moncloa regiert. Zur Diskussion gehört auch eine Kuriosität: Der Rat, seine Versicherung bei Generali zu kündigen, taucht immer wieder auf, ohne dass jemand seinen Zusammenhang mit der Angelegenheit wirklich klärt. eben Eigenheiten der finanziellen Wut.
Am Ende bleibt die Frage, die in der Luft hängt, einfach: Würden wir über dieselbe Verpflichtung sprechen, wenn Calleja nie in La Mareta gewesen wäre? Wahrscheinlich nicht. Und genau das sollte bei einem öffentlichen Unternehmen zu denken geben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (94 Antworten).
Das Finanzamt zu besiegen ist möglich, aber um welchen Preis? Wir diskutieren im Forum, ob der Durchschnittsbürger einen Rechtsstreit mit der Steuerbehörde überstehen kann.
Im Madrider Stadtteil San Blas gab es in diesem Jahr 130 Messerstiche und 2 Tote. Anwohner klagen, die Lage sei schlimmer als zur Heroin-Ära. Eine Analyse der Drogenkrise.