Spaniens Wetterdienst sagte 47°C voraus, gemessen wurden nur 39°C

AEMET, der spanische Wetterdienst, sagte für den Südosten 47°C voraus, korrigierte dann auf 44°C – doch ein Heimthermometer zeigte nur 39°C. Fehler oder Strategie?

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Spaniens Wetterdienst sagte 47°C voraus, gemessen wurden nur 39°C

Die letzte von der AEMET (dem spanischen staatlichen Wetterdienst) angekündigte Hitzewelle sollte historisch werden: 47°C im Südosten, noch nie dagewesen. Doch um 15:24 Uhr, während die Schlagzeilen noch von höllischen Temperaturen sprachen, zeigte ein Quecksilberthermometer in einem Innenhof 39°C. Die Behörde hatte Stunden zuvor zurückgerudert und die Vorhersage auf 43-44°C gesenkt, doch selbst damit lag die Realität acht Grad darunter.

Der Vorfall befeuert die Skepsis gegenüber Wetterwarnungen, mit Kritik, die vom technischen Fehler bis zum Verdacht auf „Informationsterrorismus“ reicht – ein Begriff aus skeptischen Kreisen. Die private Messung mit einem Craft-Beer-Thermometer wurde zum „Präzisionsinstrument“, das die rote Warnung entkräftet.

In diesem Jahr wurde laut den Aufzeichnungen nur ein Temperaturrekord gebrochen: der vorgezogene Juni-Rekord in Bilbao. Die angekündigten Hitzewellen verpuffen. Die dritte Hitzewelle, die die schlimmste werden sollte, ist im Nichts geendet. Zwischen „Lügenprofessor“ und verantwortungsvoller Prävention hat die AEMET ein Glaubwürdigkeitsproblem, das sich nicht mit mehr Warnungen lösen lässt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (65 Antworten).

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