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Spaniens Vox will Pflicht zur V16-Leuchte abschaffen
Vox beantragt die Abschaffung der V16-Pflicht in Spanien und die Rückkehr zu Warndreiecken nach geringer Akzeptanz.
Die Pflicht zum Mitführen einer vernetzten V16-Leuchte, gültig seit dem 1. Januar, hat nur kurz Bestand. Vox hat einen Änderungsantrag zum Gesetz der PSOE über Parkverstöße auf Behindertenparkplätzen eingereicht, der die Abschaffung der Gerätepflicht und die Wiedereinführung von Warndreiecken vorsieht. Die Leuchte bleibt erlaubt, aber freiwillig und ohne Verbindung zur DGT (Dirección General de Tráfico). Im Notfall sind Warndreiecke wieder Pflicht. Dies folgt auf Daten zu Ostern, die laut El Debate zeigen, dass die Leuchte Unfälle nicht reduziert.
Wer kaufte die V16-Leuchte und wer nicht
Nur jeder zweite Fahrer hat die Leuchte offenbar gekauft. Der Verkauf stagnierte im Januar; Hersteller nennen Umsetzungsfehler. Die Ablehnung war breit: Fahrer bemängeln schlechte Sichtbarkeit bei Tag, die Gewerkschaft AUGC der Guardia Civil lehnte sie ab, und auch Feuerwehrleute kritisierten den Nutzen. Technisch ist ein Licht, das tagsüber unsichtbar ist, wertlos.
Finanzielle Sorgen bleiben. Gekaufte Leuchten werden nicht erstattet, was Herstellern nutzt. Fahrer fragen sich, ob neue Warndreiecke nötig sind, da alte weggeworfen wurden. Es kursieren Witze über „zertifizierte Warndreiecke 5.0“.
Parlament, Marlaska und fehlende Berichte
Parallel erreichte das Thema den Senat. Innenminister Fernando Grande-Marlaska wich Fragen der PP-Senatorin María Jesús Bonilla nach technischen Berichten zur Wirksamkeit aus. Sein Schweigen nährt Zweifel an der rechtlichen Grundlage der Pflicht. Klagen wegen Genehmigungsfehlern laufen. Die Abfolge – Pflicht, Verkauf, dann Debatte – lässt Käufer mit möglicherweise nutzlosen Ausgaben zurück.
Erzählungen von Widerstand und Betrug
Im Kern geht es um gesellschaftliche Polarisierung. Manche sehen Compliance als Zeichen der Fügsamkeit, andere systematischen Widerstand als Denkfaulheit. Parallelen zu Impfpflichten und Analogabschaltungen werden gezogen. Anekdoten beschreiben Fahrer, die aktivierte Leuchten bei Tag nicht sahen, was offizielle Sicherheitsbehauptungen untergräbt.
Geld und Warndreiecke
Voxts Antrag hebt die Pflicht auf, verbietet die Leuchte aber nicht. Bei Annahme ist ihre Nutzung optional ohne DGT-Verbindung, während Warndreiecke wieder Pflicht werden. Ungewiss bleibt, was mit weggeworfenen Dreiecken und Erstattungen geschieht. Behörden behaupten, Käufe seien freiwillig gewesen, ähnlich wie bei Impfungen. Letztlich könnte die Leuchte im Schrank landen, obwohl politische Rücknahmen in Spanien oft nur Ankündigungen bleiben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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