Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens Steuerbehörde und Palantir: keine KI, doch es riecht nach Abzocke
Spaniens neue Steuerkontrolle ist offiziell keine KI, doch hinter dem Vorhang steckt Palantir. Steuerzahler sprechen von Abzocke und erinnern sich an Zapatero. Ein steuerlicher Big Brother?
Hacienda bestreitet den Einsatz künstlicher Intelligenz, doch die Daten lügen nicht
Die spanische Steuerbehörde (Agencia Tributaria) hat ein neues System zur Steuerkontrolle eingeführt, das laut offizieller Mitteilung keine künstliche Intelligenz nutzt. Die Steuerzahler sehen darin jedoch die Hand von Palantir, dem umstrittenen Datenanalyse-Unternehmen, das das Ministerium beauftragt hat. Die Skepsis ist einhellig: Man deutet es als verdeckten Weg, die Steuerlast zu erhöhen.
Die Reaktionen deuten darauf hin, dass das eigentliche Ziel ist, die mittleren und unteren Einkommen auszupressen. In sozialen Medien ist von "Abzocke" die Rede, und man erinnert daran, dass die Finanzbehörde in der letzten Krise bereits ähnliche Werkzeuge einsetzte. Die Anspielung auf "remeros" (Ruderer) und "alquilinos" (Mieter) ist ein umgangssprachlicher Code für Angestellte und Mieter, die als Erste auf der Liste der neuen Kontrollen stehen.
Der technologische Hintergrund: Palantir ist für den Einsatz in der Massenüberwachung bekannt. Die Steuerbehörde versichert, es handele sich um ein eigenes System, doch Indiskretionen sagen das Gegenteil. Die Frage, die im Raum steht: Ist dies der Anfang eines "steuerlichen Big Brothers", der jede Einnahme rechtfertigen wird?
Wenn die Bilanz von Hacienda ein Anhaltspunkt ist, haben Steuerzahler gute Gründe zur Sorge. Aber vielleicht schafft der Mediendruck diesmal tatsächlich etwas Transparenz.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).
Drei hochrangige Beamte der spanischen Steuerbehörde AEAT treten zurück, weil sie sich weigern, die Ermittlungen zu den Juwelen von Zapatero einzustellen.
Ein Netzwerk aus 27 Gesellschaften, angebliche Schmiergelder von 200.000 Euro pro Schiff und keine Meldung an das Finanzamt. Das Paradox der Steueraufsicht in Spanien.
Berichte über Überfälle und bewaffnete Auseinandersetzungen in Familienbetrieben in Mexiko zwischen 1962 und 1982. Ein Blick auf die Wirtschaft jener Zeit.
Die spanische Botschaft in Rabat warnt die Regierung vor einer Flut von Nachrichten über eine Masseneinreise in die spanische Exklave Ceuta am 23. September.