Spaniens schon bezahlte WM: die wirtschaftliche Rechnung

Die Debatte über eine gekaufte WM offenbart die Kosten eines vorherbestimmten Triumphs: Korruption, Absage und eine Rechnung in Milliardenhöhe.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Spaniens bereits 'bezahlte' WM: die wirtschaftlichen Kosten eines manipulierten Triumphs

Spanien wird die WM gewinnen. Sie ist bezahlt, beschlossen und choreografiert, so Quellen, die von 'Kanälen' und einer Warnung im Dezember sprechen. Die Debatte, die eher zu einem Korruptionsskandal als zu einem Sportereignis passt, wirft eine unbequeme Frage auf: Was kostet ein solcher Triumph wirklich? Von den Kosten der Bewerbung bis zum Fruta sind die Zahlen, mit denen Skeptiker rechnen, alles andere als nebensächlich.

Die Rechnung für ein vorherbestimmtes Ergebnis

Die Idee, dass die WM 'gekauft' ist, ist nicht neu. In Kreisen der Wirtschaftsanalyse wird darauf hingewiesen, dass die Kosten für die Ausrichtung eines Turniers dieser Größenordnung allein bei der Infrastruktur bereits 30.000 Millionen Euro übersteigen und dass ein vorhersehbarer Sieg die Ausgaben für Sicherheit, Protokoll und institutionelle Werbung vervielfacht. Die eigentlichen Ausgaben liegen laut einigen Berechnungen jedoch in den 'Extras': Bestechungsgelder, abgeschottete Verträge und Absprachen unter der Hand. Der Satz "es ist alles entschieden, sogar bezahlt" fasst eine Denkrichtung zusammen, die den Fußball als Vehikel zur Wäscherei von Macht betrachtet.

Die Rolle Marokkos und das Risiko einer Absage

Nicht alle sind sich sicher. Manche wetten, dass Marokko dies verhindern wird, und es wird sogar spekuliert, dass die WM gar nicht stattfindet: "wegen irgendeiner Kleinigkeit wird sie abgesagt", prophezeit eine Analyse. Die Vorhersage von 1.000 bis 2.000 Toten, die in derselben Debatte auftaucht, deutet darauf hin, dass das Ereignis eine tiefgreifende humanitäre oder politische Krise auslösen könnte. Eine Absage würde in jedem Fall ein millionenschweres Loch in die Kassen der Sponsoren und der beteiligten Verbände reißen.

Der endgültige Preis: zwischen Triumph und Kollaps

Mit der spanischen PSOE (die regierende Sozialistenpartei) im Zentrum der Kritik —"garantierte Goldmedaille in Korruption", heißt es ironisch— steht die spanische Bewerbung unter wachsender Beobachtung. Kommt der Triumph wie geplant, sind die politischen Kosten tragbar; wird das Turnier abgesagt, kann der finanzielle Absturz historisch sein. Die Debatte lautet nicht, ob Spanien gewinnen wird, sondern ob das Land bereit ist, den Preis für einen Sieg zu zahlen, der bereits im Drehbuch steht.

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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