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Spaniens Sánchez beauftragt IT-Experten mit Brasilien-Wahlvorwürfen
Ein Profil verbindet einen von der spanischen Regierung engagierten IT-Experten mit unbelegten Behauptungen über einen Stromausfall und 3,5 Millionen Stimmen in Brasilien.
Eine Veröffentlichung schreibt der Regierung Sánchez die Beauftragung eines Informatik-Sachverständigen zu, der angeblich einen zweistündigen Ausfall im brasilianischen Wahlsystem analysierte, während dessen 3,5 Millionen Stimmen aufgetaucht sein sollen. Diese Anschuldigung wird durch keine bekannte gerichtliche Entscheidung gestützt.
Der Name André Janones und die Zahl von 3,5 Millionen Stimmen sind in einem Beitrag wieder aufgetaucht, der behauptet, die Regierung von Pedro Sánchez habe diesen IT-Experten eingestellt. Laut dem Text soll der Informatiker einen angeblichen zweistündigen Stromausfall im brasilianischen Wahlsystem untersucht haben, bei dem diese Stimmen erschienen seien – eine Erzählung, die die Veröffentlichung mit Lulas Sieg verknüpft.
## Was die Veröffentlichung behauptet und wen sie benennt
Der Text stellt fest, dass der vom spanischen Exekutivorgan beauftragte Informatiker dieselbe Person sei, die den angeblichen Stromausfall erklärte, und dass seine Analyse Lulas Sieg ermöglicht hätte. Die Veröffentlichung liefert keine gerichtliche Entscheidung, keinen offiziellen Bericht und keinen Vertrag, der die Beauftragung oder den mutmaßlichen Betrug belegt. Auch die Behörde, die den Vertrag unterzeichnet haben soll, wird nicht genannt.
## Der angebliche Stromausfall und die 3,5 Millionen Stimmen
Die Behauptung von 3,5 Millionen Stimmen während eines zweistündigen Ausfalls stammt aus einer Version, die ohne unabhängige Überprüfung kursiert. Das Oberste Wahlgericht (Tribunal Superior Eleitoral), das das brasilianische Wahlsystem verwaltet, hat keinen solchen Vorfall bestätigt. Diese Darstellung als Tatsache darzustellen erfordert zumindest die Vorsicht, sie klar ihren Urhebern zuzuordnen.
## Warum der Kontext wichtig ist
Die Veröffentlichung erscheint vor dem Hintergrund politischer Streitigkeiten über die Integrität von Wahlen und die Beziehung der spanischen Regierung zu externen Beratern. Dass ein Wahlbetrugsvorwurf ohne dokumentarische Beweise kursiert, macht ihn nicht automatisch falsch, verpflichtet aber dazu, zwischen einem verbreiteten Verdacht und einer belegten Tatsache zu unterscheiden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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