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Spaniens Regierung lädt den König nicht zum Sicherheitsrat zu Ceuta
Die spanische Regierung beruft den Nationalen Sicherheitsrat zu Ceuta ein, ohne den König einzuladen, und bricht damit den Präzedenzfall des Stromausfalls 2025. Eine kalkulierte Demütigung?
Spaniens Regierung lädt den König nicht zum Sicherheitsrat zu Ceuta
26 Tage nach Beginn der Ceuta-Krise wird das spanische Staatsoberhaupt aus der Presse erfahren, wie mit der Lage umgegangen wird. Die außerordentliche Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats, die für diesen Dienstag in La Moncloa einberufen wurde, findet ohne den König statt – beim Stromausfall 2025, im Ukraine-Krieg und in der Pandemie war er stets dabei. Die Sitzung soll die alleinige Befehlsgewalt über die Stadt festlegen.
Vom Vorsitz im Rat zur ignorierten Einladung
Das Foto vom 29. April 2025, auf dem Felipe VI. denselben Rat nach dem Stromausfall leitet, macht als Kontrast die Runde. Diesmal wurde nicht einmal angerufen. Manche sehen eine kalkulierte Demütigung, um bei einer heiklen territorialen Entscheidung keine Zeugen zu haben; andere halten es schlicht für irrelevant: Der König hätte mitten im August nichts beigetragen als höfliche Floskeln. Der Vergleich mit Marokko – dessen König wäre niemals ausgeladen worden – rundet die Ironie ab.
Die Geste entfacht die Debatte über den Nutzen der Krone neu: Wenn die Regierung sie bei Krisen beiseiteschiebt, gewinnt das republikanische Argument an Zulauf. Das Morgentreffen wird die Alleinverantwortung festlegen, wer aber die Deutungshoheit hat, sagt es nicht. Dieser Machtkampf bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die Regierung Sánchez lädt Felipe VI nicht zur Sitzung des Sicherheitsrats ein, der die Krise in Ceuta behandelt. Die Zurücksetzung entfacht die Debatte über das Gegenzeichnungsrecht neu.
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