Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens Oberster Gerichtshof verurteilt Ábalos zu 24 Jahren und Koldo zu 19
Der Oberste Gerichtshof verurteilt Ábalos zu 24 Jahren, Koldo García zu 19 und Aldama zu viereinhalb Jahren. Die Kooperation des Unternehmers mildert seine Strafe und öffnet die Debatte über…
Der Oberste Gerichtshof stellt die Spitze des Koldo-Falls vor Gericht
Der spanische Oberste Gerichtshof hat im Koldo-Fall geurteilt: Der Ex-Minister José Luis Ábalos wurde zu 24 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, sein Berater Koldo García zu 19 Jahren und acht Monaten und der Unternehmer Víctor de Aldama zu viereinhalb Jahren. Der Unterschied bei den Strafen hat eine Debatte über die kronzeugenähnliche Kooperation ausgelöst.
Die Urteile: 24 Jahre für Ábalos, 4 für Aldama
Das Urteil verhängt die höchsten Strafen gegen die politische und wirtschaftliche Spitze des Netzwerks. Ábalos, ehemaliger Verkehrsminister, erhält 24 Jahre und drei Monate. Koldo García, sein Vertrauter, bekommt 19 Jahre und acht Monate. Die Überraschung folgt bei Aldama, gegen den die Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft zunächst sieben Jahre gefordert hatte. Das Gericht hat seine Strafe auf viereinhalb Jahre gesenkt und dabei seine Kooperation mit der Justiz angeführt. Der Staatsanwalt hatte im Prozess bereits darauf hingewiesen, dass die Belohnung dieser Kooperation künftige Angeklagte dazu ermutigt, denselben Weg zu gehen.
Dennoch ist durchgesickert, dass Aldamas Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden könnte, wie Quellen nahe am Verfahren berichten. Würde sich das bestätigen, würde dies die tatsächliche Haftzeit des Unternehmers weiter verkürzen.
Der Kontrast zu anderen Fällen und das politische Geraun
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Einige Analysten vergleichen die Urteile mit anderen markanten Verfahren, etwa dem Mord an Tomás und Valiente, wo der Tatmittler 300 Jahre erhielt und nur acht verbüßte. Die Frage, wie viel Ábalos und sein 'Handlanger' tatsächlich absitzen werden, schwebt über der Debatte. Unterdessen fordern politische Kreise den Rücktritt der Regierung, da das Netzwerk bis zur Regierungspartei reicht. Das Urteil, das einen Ex-Minister wegen Korruption hinter Gitter bringt, markiert einen Meilenstein in der Juridifizierung der spanischen Politik.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).
Der ehemalige Richter am spanischen Verfassungsgericht José Antonio Martín Pallín nennt das Aldama-Urteil 'skandalös' und entfacht die Debatte über seine katalanistische Vergangenheit neu.
Die Guardia Civil zeichnete Aldama 2022 aus. Jetzt haben seine Geständnisse über den spanischen PSOE ein politisches Erdbeben ausgelöst. Wir blicken genauer auf den Fall.
Der Papstbesuch in Spanien kostet mindestens 15 Millionen Euro. Wer zahlt? Die Zahl löst erneut die Debatte über die Finanzierung von Papstbesuchen und mangelnde Transparenz aus.
Ein chinesischer Unternehmer in Spanien wird viral, weil er Einwanderung als Mittel befürwortet, Spaniern Überstunden zu ersparen. Analyse seiner Aussagen und der Reaktionen.
Das Project Blue Beam macht erneut die Runde: eine Verschwörung über fingierte Außerirdische zur Durchsetzung einer Weltregierung. Eine Analyse der Videos und der Reaktionen.
Empörung über eine pro-palästinensische Theateraufführung an einer Schule in Vallecas, Madrid, mit vermummten Kindern. Zuvor war das Zeigen der palästinensischen Flagge an Schulen verboten worden.