Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens 'Maricarmen-Dekret' öffnet Tür zur Räumung schutzbedürftiger Muface-Mieter
Nach Medienberichten enthält Spaniens Wohnungsdekret einen Weg, schutzbedürftige Mieter aus Muface-Wohnungen zu räumen, während Begoña Gómez' Immobilien-'Holding' weiter wächst.
Sánchez' Wohnungsdekret eröffnet einen Weg, schutzbedürftige Mieter aus Muface-Wohnungen zu räumen
Was steckt hinter dem neuen Wohnungsdekret der spanischen Regierung? Nach veröffentlichten Berichten hat die Regierung im sogenannten 'Maricarmen-Dekret' einen Weg aufgenommen, um schutzbedürftige Mieter aus Muface-Wohnungen zu räumen (Muface ist die Versorgungskasse der spanischen Beamten, die auch öffentliche Wohnungen verwaltet). Óscar López, der zuständige Minister, soll die Räumung eines Muface-Mieters aus dem Viertel Maricarmen verlangt haben; ihm wird auch der Versuch zugeschrieben, einen 74-jährigen Mann mit 33% Behinderung räumen zu lassen, obwohl dieser die Miete jeden Monat zahlte. Die Paradoxe: Die Familie von Begoña Gómez untervermietete laut The Objective 14 Zimmer des Muface-Penthouse für 850 Euro. Das Ehepaar besitzt laut La Razón sechs Wohnungen und zwei Stellplätze.
Die Immobilien-'Holding' und das doppelte Maß
Die Nachricht kam bei linken Wählern an wie ein kalter Guss. Während die Regierung großspurig von 'Wohnen als Recht' spricht, nimmt ihren Lauf, was das Immobilien-'Holding' von Begoña Gómez und Sánchez ist — sechs Wohnungen und zwei Stellplätze. Und es ist kein Einzelfall: Izquierda Unida (Vereinigte Linke), der bevorzugte Koalitionspartner der Regierung, bevorzugt ebenfalls Genossenschaften, die laut kommunalen Quellen 'die Wohnungen an die eigenen Leute verkaufen und sie dann zu astronomischen Preisen weiterverkaufen und mit Wohnen Geschäfte machen'.
Die offizielle Erzählung bekommt Risse. Die Figur des Schutzbedürftigen verschwindet, wenn der Mieter eine von Muface verwaltete öffentliche Wohnung bewohnt. Dort gibt es keinen Aufschub und keinen sozialen Schutz: Da wird geräumt. Die Frage ist unbequem: Warum schützt der soziale Schutzschild die Muface-Mieter nicht? Die Antwort, so ein Teilnehmer der Debatte: Muface-Wohnungen sind öffentliche Wohnungen und gelten den Sozialisten daher als ihre eigenen. Sie vermieten sie unter Marktpreis an die eigenen Leute, damit diese Geschäfte machen, einschließlich der Untervermietung.
Der Streik der Gewerkschaften und die Angst vor der Rechten
Das Hütchenspiel lenkt mit der Angst vor der extremen Rechten ab. Während die Gewerkschaften zum Streik aufrufen, schürt die Regierung das Gespenst 'die Rechten kommen', um das Loch zu verdecken. Die Strategie ist nicht neu: die Wohnungsdebatte durch die Angstdebatte ersetzen. Aber die Zahlen sprechen. Der Abgeordnete Joaquín Martínez (PSOE), bekannt als der 'Mr Wolf' von Cajamurcia, 'machte vor dem Kongress Zwangsräumungen', so El Español. Die Pressearchive sind aufschlussreich.
Der 'Geierfonds' und die 3%-Provision
Die Regierung verkaufte laut The Objective ein Staatsgebäude an einen 'Geierfonds' — mit einer mutmaßlichen Provision von 3%. Wenn sich die Transaktion bestätigt, wäre sie der Todesstoß für eine Regierung, die mit der Kontrolle des Immobilienmarktes prahlt. Öffentliche Wohnungen werden verkauft, untervermietet und geräumt. Der Kreis schließt sich.
Vor diesem Hintergrund sind der Streik der Gewerkschaften und der Unmut der linken Wähler keine Anomalie. Sie sind die logische Folge eines Dekrets, das die Alteingesessenen schützt und die Schutzbedürftigen räumt. Die Frage ist nicht mehr, ob Sánchez die linken Wähler veräppelt. Die Frage ist, wie viele linke Wähler noch glauben, dass das Hütchenspiel sie nicht übers Ohr haut.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez prüft die Aufnahme seiner Ehefrau Begoña Gómez auf die PSOE-Liste für den 29. November zur Sicherung ihrer Immunität.
Begoña Gómez, Ehefrau des spanischen Premiers Pedro Sánchez, hält eine Professur ohne Uni-Abschluss. Sie wird von der Europäischen Staatsanwaltschaft untersucht.
Die vor 26 Jahren wegen Zahlungsrückstands beschlagnahmte Villa in Collado Mediano widerlegt die offizielle Darstellung der Zwangsräumung, die ein politisches Erdbeben ausgelöst hat.
Subventionierte Künstler, die für Zapateros Stimme geworben haben: Werden sie um Verzeihung bitten? Die Debatte deutet auf Nein, ausgenommen vielleicht Miguel Bosé.
Die spanische Regierung verspricht 10 Millionen für Klimaschutzzonen in öffentlichen Gebäuden. Zweifel an der Wirksamkeit, an Korruption und an dem Paradox geschlossener Parks.