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Werden Spaniens geförderte Künstler, die Zapatero unterstützten, um Verzeihung bitten?
Subventionierte Künstler, die für Zapateros Stimme geworben haben: Werden sie um Verzeihung bitten? Die Debatte deutet auf Nein, ausgenommen vielleicht Miguel Bosé.
Werden die Künstler, die für Zapatero um Stimmen warben, um Verzeihung bitten?
Die Frage kehrt in skeptischen Kreisen zurück: Jene Künstler, die 2008 in Wahlwerbung für die PSOE (Spaniens sozialistische Partei) auftraten, viele von ihnen Empfänger öffentlicher Subventionen – werden sie sich nun entschuldigen, da der frühere Ministerpräsident unter richterlichem Verdacht steht? Die überwiegende Antwort ist ein klares Nein.
Man argumentiert, diese Künstler hätten eine symbiotische Beziehung zur öffentlichen Kasse unterhalten und Aufträge sowohl von Städten der PP als auch der PSOE erhalten. Die beschriebene Strategie ist einfach: erst die PP kritisieren, dann für die PSOE um Stimmen werben und anschließend Aufträge in Regionen beider Couleur ernten. Eine doppelte Loyalität, die – wäre sie wahr – das jetzige Schweigen erklären würde.
Miguel Bosé, die mögliche Ausnahme
Unter den kursierenden Namen erscheint Miguel Bosé als der einzige, der das Schweigen brechen könnte. Aber nicht einmal das ist sicher. Der Rest, so heißt es, habe keinen Anlass zur Umkehr, solange die Subventionen weiterfließen. Das Fehlen gesellschaftlichen Drucks – es gibt keine nennenswerten Proteste oder Boykotte – festigt die Straflosigkeit.
Keine Konsequenzen in Sicht
Die Empörung scheint auf kleine Kreise beschränkt. Solange die Subventionen nicht gefährdet sind, wird kein Sinneswandel erwartet. Die Prognose, mit Vorbehalt: Das Schweigen wird anhalten, es sei denn, ein Künstler entscheidet sich für eine Geste zum Schein. Doch das wäre keine aufrichtige Entschuldigung, sondern ein taktischer Schachzug.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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