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Spaniens geteilte Arbeitszeit: Die Erfindung, die den Tag kapert
Die geteilte Arbeitszeit hält Spanier 13 Stunden away from home. Wait—keeps Spaniards 13 hours away from home. Sie entstand aus Nachkriegs-Zweitjobs und blieb bis heute unangetastet.
Die geteilte Arbeitszeit überlebt als ein Betrug der Nachkriegszeit
Die geteilte Arbeitszeit, diese Gewohnheit, von acht bis zwei und von vier bis acht zu arbeiten, ist keine harmlose Tradition und keine kulturelle Marotte. Sie entstand in der Nachkriegszeit, als Gelegenheitsjobs Büroangestellte zwangen, zwei Stellen hintereinander zu schieben. Was eine Ausnahme zum Überleben war, wurde zur Norm, und die Demokratie kümmerte sich nie darum.
Jeden Tag sind es zwölf oder dreizehn Stunden away from home, mit einer nutzlosen Pause von zwei oder drei Stunden und gerade genug Energie, um erschöpft anzukommen. Manche erzählen, sie hätten auf der Baustelle der Firma täglich eine Stunde geschenkt, andere erinnern sich an Beratungsfirmen, wo das Gehen um halb acht Spott hervorrief. „Der Spanier ist dem Spanier ein Wolf“, fasst die Beschwerdekultur zusammen. Es gibt sogar welche, die behaupten, sie würden lieber unter einer Brücke leben, als sich diesem Zeitplan zu unterwerfen.
Nicht alles ist Resignation. Arbeitnehmer, die zur durchgehenden Arbeitszeit wechseln, beschreiben den Kontrast als Sprung in ein anderes Leben: um Viertel nach zwei statt um halb acht nach Hause zu gehen, verändert den ganzen Tag. Währenddessen eingefrorene Tarifverträge und Belegschaften, die unter einer zweistelligen Inflation leiden, schüren die Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage: Wenn es ein Betrug ist, wer trägt ihn? Denn die geteilte Arbeitszeit ist keine Tradition, sie ist Macht. Und solange darüber gestritten wird, ob Kultur oder Notwendigkeit, schaut niemand darauf, wer davon profitiert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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