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Spaniens Frauen-Nationalteam scheitert im Elfmeterschießen
Nach drei verschossenen Elfmetern verliert Spaniens Frauen-Nationalteam. Die Kritik an öffentlichen Geldern für den Frauenfußball und am offiziellen Narrativ nimmt zu.
Vier Elfmeter, drei daneben. Die spanische Frauen-Nationalmannschaft unterlag im Elfmeterschießen und hinterließ eine Spur der Vorwürfe, die weit über das Ergebnis hinausgeht. Das Spiel, das erst in der Verlängerung und durch Elfmeter entschieden wurde, löste eine unangenehme Diskussion aus: über die öffentlichen Gelder, die den Frauenfußball stützen, die mediale Berichterstattung und das Narrativ, das seit dem Rubiales-Fall darum gesponnen wird.
Es war keine gewöhnliche Niederlage. Es war ein Team, das laut wiederholten Berichten das Spiel mit mutlosen Aktionen, umstrittenen Wechseln und einer Stürmerin verschenkte, die mit einer Hacke lösen wollte, was Kraft verlangte. Drei von vier Elfmetern zu verschießen ist, wie ein Fan sagte, etwas für U15-Spieler in der dritten Liga. Und dort begann alles.
Was im Spiel passierte und warum so viele Fehler gemacht wurden
Die verbreitetste Erzählung des Spiels deutet auf Probleme bei Einstellung und Trainerbank hin. Die Trainerin wechselte eine der formstärksten Stürmerinnen aus, und die Einwechslungen kamen laut verschiedenen Analysen zur falschen Zeit. Das Team spielte ohne Selbstvertrauen, mit schwachen Dribblings und einem Regazo-Versuch, der mehr wegen seiner Unnötigkeit als seiner Effektivität in Erinnerung bleiben wird. Für viele waren nur die Torhüterin und eine Innenverteidigerin auf dem Niveau.
Die Elfmeter besiegelten das Schicksal. Drei von vier Versuchen zu verschießen ist kein Pech: es ist ein Ausführungsproblem. Der kursierende Vergleich ist vernichtend: Selbst ein achtjähriges Kind schießt besser. Das Elfmeterschießen, das der Moment der Heldentat sein sollte, wurde zum Sinnbild eines grauen Turniers.
Der Ablehnung, die schon vorher da war
Die Niederlage fiel nicht ins Leere. Seit dem Rubiales-Fall und der Verbandsführung hatte ein Teil des Publikums aufgehört, dieses Team wohlwollend zu betrachten. Die Hexenjagd gegen den ehemaligen Trainer und das ständige Rauschen um die Mannschaft erzeugten eine Ablehnung, die das Ergebnis nur bestätigte. Wenn sie noch nie jemanden interessiert haben, haben sie nach dieser Vorstellung zumindest Abneigung erzeugt, fasst eine der häufigsten Meinungen zusammen.
Manche gehen weiter und behaupten, das Problem sei nicht sportlicher Natur, sondern strukturell: Das öffentliche Geld, das den Frauenfußball stützt, wird als Beweis für eine subventionierte Farce dargestellt. Der Vergleich mit anderen subventionierten Kulturveranstaltungen taucht immer wieder auf. Das Argument ist diskutabel, aber hat einen unbequemen Kern: Wird dieser Sport aufgrund eigener Verdienste oder durch Agenda-Zwang gestützt?
Das Spielniveau, der schmerzhafte Vergleich
Die Diskussion über das sportliche Niveau ist nicht neu, aber die Niederlage hat sie wieder entfacht. Es kursiert die Zahl, dass eine Schweizer U15-Jungenmannschaft der absoluten Schweizer Frauen-Nationalmannschaft in einem Vorbereitungsspiel sieben zu eins geschossen habe, was der Verband angeblich vertuschen wollte. Ob wahr oder nicht, diese Zahl wird als Munition genutzt: Der Frauenfußball, heißt es, habe Schulhofniveau.
Der Vergleich mit dem Männerfußball ist unvermeidbar und für viele unfair. Aber das schwerwiegendste Argument ist nicht das Niveau, sondern das Narrativ: Die geschönte Darstellung der Spiele, mit Kommentatoren, die Wunden lecken, und großspurigen Sätzen über das soziale Vorbild, das die Spielerinnen angeblich geben, erzeugt sofortige Ablehnung. Ein Satz fasst das allgemeine Empfinden zusammen: Vorbild wofür?
Das Medienrauschen und die Nachwehen des Rubiales-Falls
Der Fall Rubiales schwebt über der gesamten Debatte. Das Team war geprägt vom Umgang mit diesem Vorfall und der Reaktion des Umfelds. Für einen Teil des Publikums bestätigt die Niederlage, dass das um die Mannschaft konstruierte Narrativ nicht hält. Sie wurden vom Fluch des Rubiales heimgesucht, ironisiert eine der häufigsten Aussagen.
Die Ablehnung richtet sich nicht nur gegen das Team. Sie gilt auch den Medien, die es verstärken, und den Politikern, die es instrumentalisieren. Die Idee, dass ein Sieg einen ganzen Monat offizieller Reden über die Tugenden des Frauensports ausgelöst hätte, findet sich in vielen Kommentaren. In diesem Sinne wird die Niederlage als Erleichterung empfunden: weniger Lärm, weniger Parolen, weniger Geschichtenerzählen.
Am Ende ist die verwirrende Zahl nicht das Ergebnis. Es ist die Tatsache, dass ein Spiel, das niemand sah, dessen Bedeutung niemand kannte und an das sich niemand wegen seiner Qualität erinnert, mehr Gesprächsstoff lieferte als viele echte Spiele. Die einzige Nachricht, so spotten einige, wäre gewesen, wie viele Menschen ins Stadion gegangen sind.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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