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Spaniens Bundestrainer verdient weniger als ein Oberster Richter
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente verdient 2 Millionen Euro im Jahr, weniger als Richter am Obersten Gericht. Beide EM-Finalisten 2024 waren die schlechtest bezahlten Trainer des Turniers.
Das Gehalt des Bundestrainers: Wird er angemessen bezahlt?
In Spanien beträgt das Gehalt des Nationaltrainers Luis de la Fuente gerade einmal 2 Millionen Euro pro Jahr. Verglichen mit den knapp 150.000 Euro, die Richter am Obersten Gericht und am Verfassungsgericht – den bestbezahlten Richtern des Landes – verdienen, offenbart dies eine schwer erklärbare Anomalie.
Die Debatte über Gehälter im spanischen Fußball
Während der Nationaltrainer 2 Millionen verdient, waren die beiden Trainer, die das Finale der letzten Europameisterschaft erreichten, die schlechtest bezahlten des Turniers. Im Gegensatz dazu erhalten Größen wie Ancelotti und Tuchel Summen, die manche als „obszön“ bezeichnen – im Fall des Italieners übersteigt sein Gehalt bei Weitem das, was Brasilien ihm geboten hätte. Die Diskussion betrifft nicht nur den Fußball: Manche halten das Gehalt von De la Fuente für angemessen, weil er deutlich weniger trainiert als ein Vereinstrainer; andere entgegnen, dass Leistung und Ergebnisse nicht der Bezahlung entsprechen.
Ein Symptom der Gehaltsverzerrung
Die verfügbaren Daten deuten auf eine unausgeglichene Einkommensstruktur hin: Spitzenrichter der Justiz verdienen weniger als ein Bundestrainer, der zudem von einem privaten Verband mit Millioneneinnahmen abhängig ist. Zwar erhält der Verband Subventionen vom Sportministerium, doch wird argumentiert, dass er eine zehntausendfache wirtschaftliche Wirkung erzielt. Offen bleibt die Frage, ob das Talent und die Verantwortung, eine Nationalmannschaft zu führen, auf dem spanischen Markt angemessen bewertet werden.
Eine Anomalie zum Nachdenken
Während die Debatte darüber, ob der Fußball überbewertet ist, weiter andauert, steht fest: In Spanien wird Talent unter seinem Wert bezahlt. Es bleibt abzuwarten, ob die Ergebnisse auf dem Platz diese Gleichung ändern oder ob die Gehaltsstruktur weiter von dem Paradox geprägt bleibt, denjenigen wenig zu zahlen, die viel gewinnen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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