Die Schlange bei Sánchez' Kundgebung in Valencia zeigt seine treuesten Wähler
Das Bild ist eindeutig: Eine Reihe von Menschen wartet auf Einlass zu einer Kundgebung von Pedro Sánchez in Valencia. Das virale Panorama zeigt keine begeisterte Jugend, sondern überwiegend graue Köpfe, Glatzen und etwas Haarspray. Die Diagnose der Skeptiker ist hart: die schlechteste Generation der Geschichte, die für denjenigen stimmt, der ihre Rente garantiert, während sie die jungen Leute mit dem Problem allein lässt.
Der Ausgangspunkt des Unmuts ist nicht die Schlange selbst, sondern was sie offenbart: eine Partei, die vor allem ihre Stammwähler mobilisiert, jene, die bereits Renten beziehen oder kurz davor stehen. Parallel dazu verlagert sich die Diskussion auf die Kosten dieser Mobilisierung: Busse, bezahlt aus öffentlichen Mitteln, um Anhänger zur Kundgebung zu bringen, und Flugzeuge für geladene Gäste – alles finanziert aus demselben Topf, der die Renten trägt.
Wer füllt die Kundgebungen der PSOE?
Die demografische Lesart wird am häufigsten wiederholt. Es wird behauptet, dass sich die sozialistischen Kundgebungen aus einer alternden Wählerschaft speisen, die an ihre Rente und die Gewohnheit gebunden ist, die Partei zu wählen, die während ihres Arbeitslebens regierte. Die Beschreibung ist wenig schmeichelhaft: Es ist die Rede von dankbaren Mägen, von einer Generation, die das monatliche Gehalt jeder anderen Überlegung voranstellt. Die Kritik erstreckt sich auch auf die Eltern derer, die diese Vorwürfe erheben, die als ebenso verantwortlich für den Zustand des Landes gelten.
Die schärfste Ironie kommt mit der Frage, ob es belegte Brötchen gibt – die einzige Motivation, die manche für ihren Besuch angeben. Und der Witz über Saturn, jenen Planeten mit Ringen, dessen Bezug unklar bleibt, dient dazu, deutlich zu machen, dass das Niveau der Argumentation nicht einlädt, das Zitat allzu ernst zu nehmen.
Kinder werfen Älteren vor: Die Großmutter, die nicht weicht
Ein Fall fasst die Spannung zwischen den Generationen besser zusammen als jede Grafik: Eine 95-jährige Großmutter, überzeugte Wählerin, die keinen Widerspruch duldet. Die Anekdote endet damit, dass der Enkel auflegt, unfähig, ein Gespräch mit jemandem zu führen, der ihren Anführer bedingungslos verteidigt. Die daraus gezogene Schlussfolgerung lautet, dass diese Generation für jedes Argument impermeabel ist und die Rente über die Familie stellt.
Es ist dieselbe Strömung, die junge Menschen um Verzeihung bittet für das, was ihnen hinterlassen wurde: zwei aufeinanderfolgende Generationen – Eltern und Kinder –, die als die schlechtesten in der Geschichte des Landes bezeichnet werden. Die Entschuldigung ist nicht rhetorisch; sie ist die Anerkennung, dass der Wechsel nicht stattgefunden hat und dass das Land weiterhin mit derselben Wählerschaft wie immer abstimmt.
Die echten Kosten: Busse, Flugzeuge und die Rechnung der Kundgebung
Der wirtschaftliche Aspekt taucht mit konkreten Namen auf: die Reisen. Es wird kritisiert, dass man früh aufstehen muss, um die Busse zu bezahlen, die Anhänger zu Parteiveranstaltungen fahren, und die Flugzeuge, die hochkarätige Gäste einführen. Die Rechnung wird nicht aufgeschlüsselt, aber der Verdacht ist klar: Mobilisierung wird gekauft, nicht überzeugt.
Derselbe Ton gilt für jene, die in den Nachrichten gefesselt erscheinen, Bankmanager, die mit einem ehemaligen Präsidenten Paraguays verbunden sind, und jene, die mit dem Geld an einen anderen Ort gehen. Die Ironie über den „Technomazao“ und die Vettern, die die Bank leiteten, vervollständigt das Bild: Derjenige, der das Geld nimmt, steht nicht in der Schlange.
Die Zukunft passt nicht: Rentner von 2027 und ausbleibender Wechsel
Die analytischste Note kommt zum Schluss. Es wird gewarnt, dass die nächsten Rentner nicht die heutigen sein werden: Es werden diejenigen sein, die die Krise von '93 durchlebten, Zeitarbeitsfirmen, die einen Prozentsatz des Lohns einbehielten, und überdimensionierte Hypotheken, die noch immer abbezahlt werden. Diese Gruppe wird in einigen Jahren eine andere Art von Wählern sein.
Und bezüglich der jugendfreundlichen Rhetorik taucht eine unbequeme Warnung auf: Analysiert man bestimmte Alterskohorten, ist das Gewicht der Migrantenbevölkerung und der Kinder von Migranten sehr hoch, sodass zukünftige Hilfen für junge Menschen in der Praxis etwas anderes sein könnten. Der Zweifel bleibt im Raum, ungelöst.
Was, wenn das Problem nicht die Schlange wäre, sondern dass sonst niemand mehr ansteht?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).