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Spanien nähert sich 50 Millionen – 10,2 Millionen im Ausland geboren
Spanien nähert sich 50 Millionen Einwohnern: Das Melderegister zählt 10,2 Millionen im Ausland Geborene, doch die tatsächlichen Schätzungen liegen über 18 Millionen.
Spanien lebt längst bei 50 Millionen, aber das Melderegister merkt es nicht
Anders als die offizielle Erzählung suggeriert, hinkt die Anmeldung der Realität hinterher. Die jüngsten Daten bringen Spanien an den Rand von 50 Millionen Einwohnern, von denen 10,2 Millionen – 20 % der Bevölkerung – im Ausland geboren sind. Die Frage ist, wie viele noch nicht erfasst sind.
Die alternativen Schätzungen sind sich uneinig und schwanken zwischen 2 und 5 Millionen zusätzlichen Menschen. Diese Zahlen sind schwer zu überprüfen, aber sie kommen nicht aus dem Nichts: Im Mai 2023 bezifferten La Vanguardia und El Mundo die Gesamtzahl der Einwanderer und Eingebürgerten bereits auf 18 Millionen. Und der Zustrom reißt nicht ab: Nach dem Trend der Daten kommen jedes Jahr mehr als eine halbe Million Menschen.
Die spürbarste Folge ist der Druck auf die öffentlichen Dienste. Wohnungswesen und Gesundheitswesen spüren das Wachstum zuerst, das erst Jahre später in den Statistiken auftaucht. Das Problem ist aber nicht der Migrant, sondern ein Statistiksystem, das mit Verzögerung zählt, und eine Verwaltung, die zu spät reagiert. In der Zwischenzeit wird das offizielle Melderegister weiter eine Realität schönen, die längst eine andere ist.
Wenn das Tempo anhält, kommt die Korrektur irgendwann. Weniger klar ist, ob das Gesundheitswesen, der Wohnungsmarkt und die Wartelisten so lange durchhalten, bis die Zahlen aktualisiert werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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