Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanien: Falschmeldung fordert Obduktion von Maricarmen
Eine Nachricht verlangt die Obduktion von Maricarmen und beschuldigt die PSOE des Mordes ohne Beweise. Die Verschwörungstheorie entkräftet sich selbst.
Die Maricarmen-Falschmeldung: Obduktion, PSOE und Wahlen
Der Tod einer älteren Frau aus Madrid ist zum neuesten Kapitel der Verschwörungsmaschinerie geworden. Eine erste Nachricht fragt unverblümt, ob sie „vom PSOE ermordet“ wurde, ob eine „aktivistische Krankenschwester“ sie getötet hat und ob Sánchez davon wusste und deshalb Neuwahlen ansetzte. Drei Fragen, null Beweise. Das Volk, so heißt es im Text, „will Antworten“.
Was folgt, ist die Reaktion des Ökosystems selbst: Spott, Sarkasmus und ein paar Alternativtheorien. Niemand liefert auch nur einen einzigen Datenpunkt. Niemand zitiert einen Bericht. Die lautstark geforderte Obduktion taucht nirgendwo auf, nicht einmal als geleaktes Dokument.
Was tatsächlich über den Tod von Maricarmen bekannt ist
Nichts. Das ist das Grundproblem. Die erste Nachricht nennt keinen vollen Namen, kein Datum, keinen genauen Ort und keinen ärztlichen Befund. Nur die in einem anderen Kommentar erwähnte Eigenschaft „sehr hochbetagt“ und die Tatsache, dass sie aus Madrid stammte. Mit solchen dünnen Grundlagen passt jede Theorie.
Die politische Anschuldigung ist die schwerwiegendste. Dem PSOE oder einer Krankenschwester wegen ihrer Parteimitgliedschaft einen Totschlag anzulasten, ist eine Straftatbehauptung ohne jeden Beweis. In einem Forum wird sie gestreut und vergessen. Vor Gericht hätte das einen Namen.
Manche versuchen, das Thema auf die Verletzlichkeit zu lenken. Es wird argumentiert, dass das Opfer weder dem Profil wirtschaftlich vulnerabler Personen noch dem Beispiel eines Systemopfers entsprach, aber sehr wohl aus Madrid stammte und ein hohes Alter hatte. Das bedeutet: Die Geschichte des Opfers passt nicht zum Drehbuch, das manche wollten.
Die Theorie des „verzögerten ELbichito“ und andere unbegründete Hypothesen
Ein anderer Strang deutet auf „verzögertes ELbichito“ als Todesursache hin. Dies ist eine Hypothese, die ohne dokumentarische Grundlage kursiert. Es gibt keine öffentliche Obduktion, keinen forensischen Bericht, nichts. Nur eine Intuition, die in den Raum geworfen wird.
Die Forderung nach einem bestimmten Rechtsmediziner, D. Luis Frontela Parera, als Verantwortlichen für den Fall zeigt, wie sehr die Sache zu einem Casting geworden ist. Man verlangt einen Namen, kein Verfahren. Man will Spektakel, keine Expertise.
Und in der geopolitischen Ecke die Theorie, dass „es Pilingui Idee war und der Fanegas Nordkoreas“. Das beweist, dass selbst die Beteiligten die ursprüngliche Anschuldigung nicht ernst nehmen. Die Falschmeldung ist selbstreferenziell geworden.
Warum diese Falschmeldung funktioniert und wem sie nützt
Der Mechanismus ist alt: Man nimmt einen echten Tod, fügt eine politische Anschuldigung hinzu und fordert eine Obduktion, die niemand versprochen hat. Der Ruf nach Transparenz klingt vernünftig. Das Problem ist, dass es nichts zu transparentieren gibt, weil kein Fall eröffnet ist.
Die Ansetzung von Wahlen wird als belastendes Indiz verwendet. Wenn Sánchez es wusste, wenn der Tod provoziert war, dann sind die Wahlen ein Nebelkerze. Es ist eine Schlussfolgerung ohne Prämisse. Ein Syllogismus mit vertauschten Teilen.
Währenddessen verschwindet die verstorbene Person aus der Erzählung. Sie ist nicht mehr eine alte Frau aus Madrid. Sie ist ein Symbol, ein Argument, eine Figur auf dem Brett. Das ist das Obszönste an der ganzen Sache.
Mit diesen dünnen Grundlagen ist es vorhersehbar, dass die Forderung nach einer Obduktion in wenigen Tagen von selbst verstummen wird, ohne dass jemand auch nur ein einziges Dokument vorgelegt hat. Oder sie mutiert zu einem anderen Tod, einem anderen Namen und einer identischen Anschuldigung. Die Maschinerie braucht keine Beweise. Sie braucht nur eine Leiche und eine Abkürzung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Madrids Präsidentin Isabel Díaz Ayuso begeht den Tag der Hispanität in Spanien und hebt die USA als Gastnation sowie eine gemeinsame Kulturmacht hervor.