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Soto Ivars soll 2019 die PSOE gewählt haben, behauptet ein Forum
Ein Forum behauptet, Soto Ivars habe 2019 die spanische Sozialistenpartei PSOE gewählt, damals 35 Jahre alt, und diskutiert seinen politischen Werdegang.
Soto Ivars soll 2019 laut einem Forum die PSOE gewählt haben
Manche Geständnisse macht man mit errötenden Wangen, andere wirft man mit einem Lächeln in den Raum. In einem Forum wird behauptet, der Journalist und Fernsehkommentator **Soto Ivars** habe unter Gelächter erzählt, er habe 2019 die spanische Sozialistenpartei PSOE gewählt – ein Detail, das für ein bestimmtes Publikum wie ein flagranter Widerspruch klingt. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Wer ihm bereits das Etikett des vertrauten *Rojipardo* (Rot-Brauner) angeheftet hatte, sah sich durch das Geständnis in seiner Meinung bestätigt. Das ist keine Kleinigkeit. Ivars baut seit Jahren eine Figur als Kritiker auf, der mit dem pogre Konsens hadert – und jetzt hat er, dieser Version zufolge, bei der Wahl 2019 offenbar den sozialistischen Stimmzettel eingeworfen.
Was bedeutet die PSOE-Wahl von 2019 für seine Kritiker?
Der häufigste Vorwurf zielt auf das Datum ab: **Die PSOE 2019 zu wählen** ist weder ein jugendlicher Ausrutscher noch eine familiäre Erbschaft, sondern eine Entscheidung im voll ausgereiften politischen Alter. Wer diese These vertritt, fügt hinzu, der Kommentator sei damals **35 Jahre alt** gewesen – ein Alter, in dem man nach der kursierenden Lesart eigentlich alle durchschaut haben sollte. Die Ironie wird zugespitzt: Bist du mit 55 kein Sozialist, hast du kein Herz; bist du es mit 95 noch, hast du keinen Verstand. Der Satz, einem Klassiker zugeschrieben, ist zum Maßstab geworden, mit dem Ivars gemessen wird.
Es gibt eine zweite Ebene des Vorwurfs. Verziehen wird ihm nicht nur die Stimme, sondern der spätere Weg: dass er **Errejonista** war (Anhänger von Íñigo Errejón), als Pablo Iglesias ihn im Stich ließ, und dass er Podemos unterstützt hat, obwohl er laut seinen Verfolgern wusste, dass die Transversalität der Partei eine Fiktion war. Das gezeichnete Porträt ist das eines Opportunisten, der obendrein noch cool wirken will.
Lockdown und Gewaltschutzgesetz: zwei offene Baustellen
Die Kritik bleibt nicht beim Stimmzettel. Ihm wird vorgeworfen, er habe **während des Lockdowns froh zu Hause gesessen**, mit Podcasts von 2020, die als fremdschämig bezeichnet werden und den Artikeln jener Monate der Schande in nichts nachstehen. Und er wird kritisiert, weil er die Auffassung vertritt, das spanische Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt sei notwendig, aber seine Auswüchse müssten korrigiert werden. Diese Nuance ist für seine Kritiker der Gipfel der Verlogenheit des Lauen.
Der Vergleich, der kursiert, ist nicht freundlich: Er wird als derjenige beschrieben, der sagt, vielleicht sei es etwas übertrieben, den Bauern wegen seiner Hühner zu töten. Das absichtlich überzeichnete Gleichnis fasst den Ton der Enttäuschung zusammen. Vorgeworfen wird ihm keine konkrete Idee, sondern eine Haltung: die desjenigen, der sich immer einen Schritt hinter den Konflikt stellt.
Ein Werdegang, der nicht zur Figur passt
Der Bogen, der ihm zugeschrieben wird, ist der eines Menschen, der **2002 18 Jahre alt war** und seitdem viermal links gewählt hat. Viermal. Für alle, die nachrechnen, passt diese Bilanz nicht zum Profil des Peitschenknalls gegen das offizielle Narrativ, das Ivars im Fernsehstudio und im Podcast pflegt. Daraus folgt der meistgeäußerte Schluss: ein Typ, dem man nicht trauen kann.
Die Diskussion lässt einen Punkt offen. Es lässt sich nicht feststellen, ob die Wahl von 2019 ein Rechenfehler, ein taktisches Zugeständnis oder das aufrichtige Geständnis einer Phase war. Das einzige, was sich überprüfen lässt: Nach dieser Version erzählt er es selbst unter Gelächter – und das Lachen ist in solchen Fällen nie nur ein Lachen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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