Sieben subsaharische Migranten nach Ausschreitungen in Ceuta abgeschoben

Vier wurden wegen Landfriedensbruchs, drei wegen leichter Bedrohung und Körperverletzung in der Siedlung Loma Margarita verurteilt. Die Haftstrafen wurden in Abschiebung umgewandelt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Sieben subsaharische Migranten haben Haftstrafen akzeptiert, die in ihre Ausweisung aus Spanien und ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot umgewandelt werden. Die Vorfälle ereigneten sich am 22. September in der Siedlung Loma Margarita in Ceuta.

Die Siedlung wurde in diesem Sommer in **Loma Margarita** in **Ceuta** eingerichtet. Dort kam es am **22. September** zu Ausschreitungen, die in zwei durch Verständigung abgeschlossene Gerichtsverfahren mündeten. Die Angeklagten akzeptierten die Strafen der Staatsanwaltschaft, es kam zu keinem Prozess mit Beweisaufnahme.

## Vier wegen Landfriedensbruchs verurteilt

Ein Staatsbürger aus dem **Tschad**, zwei aus dem **Senegal** und einer aus dem **Sudan** gaben den Landfriedensbruch zu. Sie erhielten **zwei Jahre Haft**, umgewandelt in Ausweisung aus dem spanischen Staatsgebiet. Das Urteil schließt zudem ein fünfjähriges Verbot ein, nach Spanien zurückzukehren.

Die Umwandlung einer Strafe in Ausweisung ist eine für ausländische Verurteilte vorgesehene Maßnahme. Offen bleibt, wie viele dieser Abschiebungen tatsächlich vollstreckt werden.

## Bedrohung und leichte Körperverletzung

Die anderen drei Verurteilten, alle mit **sudanesischer** Staatsangehörigkeit, gaben zu, Sicherheitskräfte bedroht, sie leicht misshandelt und ihnen Beleidigungen zugefügt zu haben. Für das erste Delikt wurden sie zu **18 Monaten Haft** verurteilt, für die übrigen zu Geldstrafen. Auch diese Strafen wurden zu denselben Bedingungen in die Abschiebung umgewandelt.

Die beiden Verfahren fanden am Mittwochmorgen in der Strafabteilung des **Gerichts erster Instanz von Ceuta** statt. Die Parteien einigten sich im Wege der Verständigung, wie *El Pueblo de Ceuta* berichtet.

## Die Vollstreckung der Ausweisung

Die Umwandlung in Ausweisung garantiert nicht, dass die Ausreise sofort erfolgt. Sie hängt von der administrativen Abwicklung und der Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern ab. In diesem Fall stammen die Verurteilten aus dem Tschad, dem Senegal und dem Sudan.

Nach spanischem Recht können Haftstrafen bis zu sechs Jahren durch Ausweisung ersetzt werden, wenn der Verurteilte Ausländer ist. Ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot begleitet die Maßnahme.

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3 Antworten).

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