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Sergio Ramos und Pilar Rubio trennen sich: Die Scheidungsrechnung
Sergio Ramos und Pilar Rubio gehen mit Gütertrennung auseinander. Berichten zufolge lehnte er vor seinem Wechsel zum FC Sevilla ein Angebot aus Saudi-Arabien über 20 Millionen Euro ab.
Ramos und Rubio trennen sich mit dem Taschenrechner in der Hand
Was kostet eine Scheidung, wenn einer der Ehepartner angeblich auf 20 Millionen Euro Jahresgehalt verzichtet hat? Sergio Ramos und Pilar Rubio beenden ihre Ehe. Emotional ist es eine kurze Erklärung, finanziell wird es zu einem Rechenstreit. Das Paar heiratete unter dem Regime der Gütertrennung (separación de bienes), sodass keine Zugewinngemeinschaft aufgelöst werden muss: Jeder behält sein Vermögen, strittig sind Unterhaltszahlungen, die Nutzung des Familienheims und der Kindesunterhalt.
Im Zentrum steht eine Zahl. 20 Millionen Euro pro Jahr soll das Angebot gewesen sein, das der Fußballer laut Gerüchten aus Saudi-Arabien abgelehnt hat. Stattdessen akzeptierte er einen deutlich niedrigeren Vertrag beim FC Sevilla, den Analysten bei etwa einer Million Euro jährlich verorten. Zwischen diesen Beträgen liegt fast jeder Lebensstil.
Was bei einer Scheidung mit Gütertrennung wirklich auf dem Spiel steht
Die Gütertrennung schränkt die Aufteilung ein, hebt sie aber nicht auf. Im Gespräch sind der Kindesunterhalt für die vier Kinder, möglicher nachehelicher Unterhalt und die Nutzung der gemeinsamen Wohnung, solange die Minderjährigen davon abhängen. Eine kursierende Berechnung beziffert das monatliche Paket auf 15.000 Euro plus die Nutzung einer Villa. Für das Vermögen des Verteidigers sei das, so manche Einschätzung, Peanuts.
Die gegenteilige Sichtweise hat ebenfalls Gewicht. Wer auf das Güterrecht blickt, erinnert daran, dass bei Gütergemeinschaft die Aufteilung anders ausfiele und bei Trennung der Güter der Partner mit geringerem Eigenvermögen oft nur das Nötigste erhält. Beide Narrative stehen nebeneinander, ungelöst.
Warum das Angebot aus Saudi-Arabien so oft thematisiert wird
Das saudische Kapitel dient als roter Faden. Die verbreitetste These lautet, der Spieler habe die berufliche Kontinuität seiner Partnerin in Madrid dem Millionenvertrag vorgezogen und sich später mit einem viel geringeren Gehalt begnügen müssen. Genau hier kreuzen sich Sentimentalität und Eigeninteresse.
Man sollte die Ebenen trennen. Dass es ein hohes Angebot gab und der Zielverein FC Sevilla war, gilt als gesetzt; die zugeschriebenen persönlichen Motive sind Interpretationen. Niemand unterschreibt eine Scheidung basierend auf der Bilanz eines Transfers.
Der Geist des Fußballers, der nach der Karriere ruiniert ist
Hier taucht eine wiederkehrende Angst auf: Der Elitesportler, der vom astronomischen Gehalt ins Nichts fällt. Ohne Lohn und ohne Beruf, so heißt es, ist die geerbte Ausgabenstruktur das Problem. „In zwei Jahren hat er nichts mehr, erst recht nicht angesichts der kommenden Katastrophe“, fasst ein Kommentar zusammen. In dieser Lesart dienen Unterhalt und Hausnutzung als Versicherung gegen die Leere.
Dem gegenüber steht das Gegenbeispiel des Fußballers, der verwaltet, gelernt und sich auf das Leben danach vorbereitet hat. Den Unterschied macht nicht das Verdiente, sondern das Behaltene.
Ausgabengewohnheiten: Reiche, die Kleidung wiederverwenden
Eine amüsante Randnotiz sorgt für Diskussionen. „Interessant, aber in meinem Umfeld tragen die Leute mit dem meisten Geld ihre Kleidung oft mehrfach“, bemerkt jemand und verknüpft dies mit dem kleinen Kleiderschrank, der Javier Milei nachgesagt wird. Die Theorie: Wer Vermögen hat, muss es nicht zeigen, wer knapp bei Kasse ist, schon. Geld wird hier an Schränken gemessen, nicht auf Konten.
Um den Kreis zu schließen: Eine Scheidung mit Gütertrennung wirkt billig, bis das Kleingedruckte bei Unterhalt, Kindesbedarf und Wohnraum kommt. Und um zu wissen, wer diese Runde gewinnt, wartet man besser darauf, dass jemand die Papiere zeigt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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